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Eine Person hält die Hand einer pflegebedürftigen älteren Person. (Symbolbild)
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Kann eine Virusinfektion Parkinson begünstigen? Forscher meinen: ja. (Symbolbild)

Aus Dänemark

Langzeitstudie verblüfft: Grippeinfektion soll Parkinson begünstigen

  • Jasmin Pospiech
    VonJasmin Pospiech
    schließen

Für viele Menschen ist die Grippe nichts weiter als eine stärkere Erkältung. Doch welche verheerenden Langzeitfolgen eine Erkrankung haben kann, zeigen jetzt Forscher.

Dänemark – Schüttelfrost, Gliederschmerzen, Fieber: Wer schon mal eine Grippe hatte, weiß, wie unangenehm und kräftezehrend das ist. Schließlich können sich die Symptome über mehrere Tage hinziehen und manch einen sogar ans Bett fesseln. Doch wenn sie überstanden ist, sind viele erleichtert. Besonders jetzt, wo es wieder in Richtung Winter und damit auch Grippezeit geht, raten Ärzte dazu, die Grippeimpfung aufs Neue aufzufrischen. Und das aus gutem Grund, sagt ein US-amerikanisches und dänisches Forscherteam.
24vita.de enthüllt hier, wie eine Virusinfektion mit der Parkinson-Krankheit in Verbindung steht.*

Denn überstandene Grippeerkrankungen, die sogar Jahre zurückliegen können, sollen einen Einfluss darauf haben, ob man später an Parkinson erkrankt. Bei der Parkinson-Krankheit handelt es sich schließlich um eine Hirnerkrankung, die vor allem im höheren Lebensalter auftritt und die Bewegungsfähigkeit einschränkt.

Dazu haben die Forscher über Jahrzehnte 10.271 Personen mit einer Parkinson-Erkrankung mit 51.335 gesunden Personen gleichen Alters und Geschlechts verglichen. Dabei hat sich herausgestellt: Die Parkinson-Patienten sollen zu 73 Prozent häufiger vor zehn oder mehr Jahren an Influenza erkrankt sein als die Vergleichsgruppe. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler in der medizinischen Fachzeitschrift „JAMA Neurology“ veröffentlicht. Doch ist dieser Zusammenhang wirklich kausal? Zumindest ist er nicht ganz neu. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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