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Kupfer-Mangel als Gefahr für Gesundheit - Das sind die Symptome

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Von: Fee Halberstadt

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Diese Symptome und Ursache können bei einem Kupfer-Magel vorkommen
Ein Kupfer-Mangel kann zu Müdigkeit, Verwirrung, Reizbarkeit, leichte Depressionen und weiteren Symptomen führen. (Symbolfoto) © Oliver Killig/dpa

Kupfer ist ein wichtiges Spurenelement, das notwendig für viele Prozesse im Körper ist. Die Folgen eines Mangels können jedoch gravierend sein.

Frankfurt – Im menschlichen Körper finden viele verschiedene Prozesse statt. Um eine optimale Funktion zu gewährleisten, benötigt er verschiedene Mineralstoffe und Elemente, wie Eisen, Calcium, Kalium, Magnesium oder auch Kupfer. Der Mangel eines solchen Elementes kann verheerende Folgen für die Gesundheit haben. So ist das beispielsweise auch, wenn zu wenig Magnesium vorhanden ist. Ein Magnesium-Mangel äußert sich meist durch deutliche Symptome, denn es ist für die Funktion der Muskeln, unter anderem des Herzmuskels, verantwortlich.

Auch Kupfer gehört zu diesen Spurenelementen, die der Körper benötigt, um Prozesse abzuwickeln. Kupfer befindet sich in allen Körpergeweben. Am meisten davon ist jedoch in der Leber, den Knochen und den Muskel. In allen anderen Geweben und Organen nur in kleinen Mengen. Zudem ist Kupfer ein Bestandteil vieler Enzyme, für die Gesundheit notwendig sind. Dazu gehört zum Beispiel die Energieproduktion, wie das Online-Handbuch MSD Manual berichtet. Aber auch zur Bildung von roten Blutkörperchen, Knochen und Bindegewebe sind diese vonnöten. Außerdem werden durch Enzyme Antioxidantien aktiviert, welche Zellen schützen.

Wo befindet sich Kupfer?In allen Körpergeweben, hauptsächlich jedoch in Leber, Knochen und Muskeln
Wozu benötigt der Körper Kupfer?Wichtiger Bestandteil von Enzymen; Energieproduktion, Bildung roter Blutkörperchen, Knochen und Bindegewebe
Was ist der normale Kupferwert im Körper?Zwischen 80 und 150 Milligramm

Wichtige Aufgaben von Kupfer im Körper: Was passiert, wenn ein Mangel herrscht?

Der normale Bestand von Kupfer im Körper liegt zwischen 80 und 150 Milligramm, wie die Apotheken Umschau erklärt. Wie viel genau der Optimalwert ist, hängt ganz von Alter und Geschlecht ab. Der Körper sorgt bei überschüssigem Kupfer in der Regel selbstständig dafür, dass dieses abgesondert wird. Das geschieht normalerweise mit der Galle über die Leber. Auch der Darm und die Nieren sondern dieses ab.

Wenn zu wenig Kupfer im Körper vorhanden ist, können diese Prozesse nicht mehr vollständig ablaufen. Das kann eine Reihe an Folgen auslösen, die teilweise verheerend sein können. Beispielsweise leiden Menschen mit einem Kupfer-Mangel an Müdigkeit, Anämie und zu wenig weißen Blutkörperchen. Außerdem kann eine Folge daraus sein, dass eine Osteoporose oder Nervenschädigungen entstehen. Folgen daraus können wiederum eine Muskelschwäche und Kribbeln in Händen oder Füßen sein. Die Symptome und Auswirkungen eines Kupfer-Mangels sind laut MSD Manual im Detail:

Kupfer-Mangel: Chronische Eingriffe, genetische Defekte und weitere Ursachen

Die Entstehung eines Kupfer-Mangels kann verschiedene Ursachen haben. Am häufigsten kommt es bei Säuglingen zu einem Mangel, die zu früh geboren wurden, sich von einer schweren Unterernährung erholen oder an ständigem Durchfall leiden, so MSD Manual. Außerdem gibt es auch genetische Ursachen für einen Kupfer-Mangel bei Säuglingen. Hauptsächlich männliche Säuglinge leiden an diesem Defekt, dem sogenannten Menkes-Syndrom.

Bei Erwachsenen kann es ebenfalls zu einem Mangel von Kupfer kommen. Ursache hierfür können Erkrankungen sein, die einen Nährstoff-Mangel verursachen, wie beispielsweise Morbus Crohn. Auch zu viel Zink verhindert die Aufnahme von ausreichend Kupfer. Demnach sollte Zink als Nahrungsergänzungsmittel nicht ohne Absprache mit einem Arzt oder einer Ärztin sowie unter Berücksichtigung des Beipackzettels zu sich genommen werden. Außerdem kann ein Kupfer-Mangel durch einen chirurgischen Eingriff zur Gewichtsabnahme ausgelöst werden.

Kupfer-Mangel kann Folgen haben: So wird er behandelt

Wird ein Kupfer-Mangel mithilfe einer ärztlichen Untersuchung und eines Bluttestes festgestellt, gibt es verschiedene Wege diesen zu behandeln. Je nachdem, was der Auslöser für den Mangel war, wird die Krankheitsursache behandelt oder ein Kupferpräparat verabreicht. Alternativ kann auch eine Injektion mit Kupfer durchgeführt werden. Das geschieht meist bei Säuglingen oder Kleinkindern, während erwachsene Patientinnen und Patienten oral ein Präparat einnehmen. (fh)

Die in diesem Artikel genannten Informationen ersetzen nicht den Gang zu einem Arzt oder einer Ärztin. Nur Fachleute können die richtige Diagnose erstellen und eine geeignete Therapie einleiten. Die Einnahme von Medikamenten oder auch Nahrungsergänzungsmitteln sollte vorher mit einem Arzt oder einer Ärztin abgesprochen werden.

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