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Tödlichste Krebsarten: Welche Symptome erste Warnzeichen sind

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Von: Constantin Hoppe

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Die Diagnose Krebs bedeutet einen tiefen Einschnitt in das Leben der Betroffenen. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser die Heilungschancen. Bei welchen Anzeichen Sie einen Arzt aufsuchen sollten.

Frankfurt – Krebs wird auch heute nach wie vor mit Hoffnungslosigkeit und Unheilbarkeit in Verbindung gebracht. Während einige gut behandelbar sind, sind andere kaum bis gar nicht heilbar. Welche Art von Krebs ist die gefährlichste und welche enden oftmals tödlich?

Es gibt mehr als 300 bekannte Krebsarten. Die häufigsten sind der Brustkrebs, der bei Frauen mehr als 30 Prozent aller Fälle ausmacht und der Prostatakrebs, der knapp 25 Prozent der Fälle bei Männern bildet. Die zweithäufigsten Sorten sind nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums Darm- (12,8 Prozent und 13,3 Prozent) und Lungenkrebs (9,4 Prozent und 13,3 Prozent).

Tödlichste Krebsarten: Lungen- und Brustkrebs führen oft zum Tod

Doch nicht immer ist die Diagnose Krebs ein Todesurteil. Generell gilt hier: Je früher er diagnostiziert wird, umso höher sind die Heilungschancen. Und je eher man die Anzeichen erkennt, desto besser. Doch die Krankheit fordert nach wie vor viele Todesopfer, neben den Herz- und Kreislauferkrankungen gehört Krebs zu den Krankheiten mit der höchsten Todesrate.

Tödlichste KrebsartenTodesfälle in Deutschland im Jahr 2020
Lungen- und Bronchialkrebs44.800
Bauchspeicheldrüsenkrebs18.900
Brustkrebs18.600
Dickdarmkrebs15.700
Quelle: Destatis

Tödlichste Krebsarten: 17 Prozent der weiblichen Krebstoten durch Brustkrebs

Für die meisten Krebs-Todesfälle unter Männern ist Lungenkrebs verantwortlich. 2020 starben mehr als 30.000 Männer an dieser Tumorform. Allerdings erkranken immer weniger Männer an Lungenkrebs. Bei Frauen kommt Lungenkrebs seltener vor, steht aber auf Platz zwei der meisten Todesfälle durch eine Krebs-Erkrankung, direkt hinter dem Brustkrebs, mit rund 18.000 Sterbefällen 2020, wie das Statistische Bundesamt meldete.

Auf der Bildschirmdarstellung einer Magnetresonanz-(MR)-Mammographie ist ein winziger Tumor in der Brust einer Patientin zu sehen
Krebs: Einige Signale unseres Körpers können erste Anzeichen für Krebs sein. (Symbolbild) © Jan-Peter Kasper/dpa

2020 starben in Deutschland insgesamt 239.600 Menschen an Krebs, meldete das Statistische Bundesamt. Damit war Krebs nach Herz- und Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache und für nahezu jeden vierten Todesfall des Jahres verantwortlich. Deshalb ist es wichtig, Krebs möglichst frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, bevor er Beschwerden bereitet. Das ist das Ziel der Krebsvorsorge und Krebsfrüherkennung.

Tödlichste Krebsarten: Krebsvorsorge und Krebsfrüherkennung ernst nehmen

Sollte man jedoch keines dieser Angebote wahrnehmen, gibt es eine Reihe von Krebs-Symptomen, bei denen man eine entsprechende Untersuchung doch wahrnehmen sollte.

Zuallererst gilt: Sollten Sie Veränderungen an Ihrem Körper feststellen, verfallen Sie nicht gleich in Panik. „In den meisten Fällen handelt es sich nicht um Krebs, sondern um andere Erkrankungen“, berichtet die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) auf ihrer Webseite. Sollte es sich aber doch um eine bösartige Gewebeveränderung handeln, ist die Chance groß, dass sie geheilt werden kann, wenn sie früh entdeckt wird.

Tödlichste Krebsarten: Diese Symptome sind Anzeichen für Lungenkrebs

Tödlichste Krebsarten: Diese Symptome sind Anzeichen für Brustkrebs

Doch bei aller Gefahr, die von Krebserkrankungen ausgeht, gibt es auch gute Nachrichten. Bei der Behandlung von Krebs hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan.  Die aktuellen Zahlen und Statistiken zeigen, dass die Krebssterblichkeit in Deutschland seit Jahren zurückgeht – und die Lebenserwartung Betroffener ist stark angestiegen. Krebs ist längst kein Todesurteil mehr.

Um einer Krebserkrankung vorzubeugen, kann ein gesunder Lebensstil hilfreich sein. Dagegen gibt es einige Lebensmittel, die das Krebsrisiko sogar erhöhen können. (con)

Hinweis der Redaktion: Die in diesem Artikel genannten Informationen ersetzen nicht den Gang zu einem Arzt oder einer Ärztin. Nur Fachleute können die richtige Diagnose erstellen und eine geeignete Therapie einleiten. Die Einnahme von Medikamenten oder auch Nahrungsergänzungsmitteln sollte vorher mit einem Arzt oder einer Ärztin abgesprochen werden.

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