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Krebs bekämpfen: Hydrogel könnte kranken Menschen helfen

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Zu sehen ist eine Seniorin und eine Krankenschwester, die die Dame bei der Chemotherapie unterstützt. (Symbolbild)
Hydrogel könnte die Behandlung von Krebs erleichtern. (Symbolbild) © Shotshop/Imago

Eine Studie an krebskranken Mäusen zeigte, dass Hydrogel das erneute Wachstum von Krebszellen stoppen beziehungsweise mindern kann.

Madison (Wisconsin) – Allein im Jahr 2018 sind in Deutschland 489.000 Menschen an Krebs erkrankt. Mit der steigenden Lebenserwartung in Industrienationen klettert auch die Zahl der Krebskranken in die Höhe. Frauen leiden besonders häufig an Brustkrebs, wohingegen bei Männern oft die Prostata betroffen ist. Die Forschung versucht bereits seit Jahrzehnten, wirkungsvolle Krebs-Medikamente zu entwickeln, die keine starken Nebenwirkungen mit sich bringen. Hydrogel ist dabei schon länger im Fokus der Wissenschaft, besonders um einen erneuten Krebsausbruch nach einer Operation zu vermeiden.
Wie erfolgreich das Hydrogel bei Menschen wirken kann, weiß 24vita.de.

Im Mittelpunkt der Behandlung mit Hydrogel steht die Reduzierung von sogenannten TAMs. TAM ist die Abkürzung für tumor-associated macrophages, was auf Deutsch Tumor-assoziierte Makrophagen bedeutet. Diese TAMs spielen eine entscheidende Rolle beim erneuten Wachstum von Krebszellen. Sie sind häufig an chronischen Entzündungen des Tumorgewebes beteiligt, welche die Tumorbildung fördern. TAMs zu entfernen oder zu blocken kann also dabei helfen, das erneute Krebszellenwachstum zu unterbinden oder zumindest zu verlangsamen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteuren und Redakteurinnen leider nicht beantwortet werden.

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