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Junge Frau entspannt im Camper
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Egal ob im Camper auf Reisen oder im heimischen Bett: Wer das richtige Kopfkissen wählt, verbessert die Schlafqualität enorm.

Für eine gute Nacht

Welches Kopfkissen ist das richtige? Schlafberaterin verrät: Standardkissen mit Daunen sind nicht zu empfehlen

  • Juliane Gutmann
    VonJuliane Gutmann
    schließen

Wer ein paar Regeln beim Kopfkissen-Einkauf beachtet, beugt Nackenverspannungen bis Bandscheibenvorfall vor. Das Material spielt eine wesentliche Rolle.

Sie können sich nicht erinnern, wann Sie das letzte Mal richtig gut geschlafen haben? Dann wird es Zeit, einige Rituale einzuführen. Kaffeeverzicht ab dem Nachmittag, entspannendes Yoga vor dem Zubettgehen, ein Abendspaziergang, eine Tasse schlaffördernder Tee bis hin zum abendlichen Smartphone- und TV-Verzicht: Probieren Sie für sich aus, welche Maßnahmen sich positiv auf Ihren Schlaf auswirken. Auch die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit im Schlafgemach sollten bedacht werden.

Wer zusätzlich zu den richtigen Bettwaren greift, der fördert die Schlafqualität immens. Denn die passende Decke verhindert unangenehmes nächtliches Schwitzen und ein ergonomisches Kopfkissen stützt den Kopf optimal. Bei der Fülle an Angeboten fällt es allerdings schwer, sich für ein Kissen zu entscheiden. Erfahren Sie hier, auf was Sie achten sollten.

Umfrage zum Thema Schlaf

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Kopfkissen kaufen: Worauf Sie achten sollten

„Ein gutes Kopfkissen sollte in der Lage sein, den Nacken zu stützen, um den Hohlraum, der zwischen Schulter und Wirbelsäule entsteht, auszufüllen. Ein schlechtes Kissen hat den Nachteil, dass man einfach Probleme mit der Halsmuskulatur kriegen kann, mit Nackenverspannungen aufsteht und im schlimmsten Fall einen Bandscheibenvorfall bekommt“, zitiert der Bayerische Rundfunk (BR) die TÜV-Süd geprüfte Schlafberaterin Tanja Dressel-Marquart.

Es lohnt sich also, Energie und Muße bei der Wahl des passenden Kopfkissens aufzubringen. Wer zum Standard-Modell greift, tut sich Dressel-Marquart zufolge keinen Gefallen. Das 80 mal 80 Zentimeter große Daunen- oder Federkissen passt zwar perfekt in die Standardbettwäsche, ist aber aus ergonomischer Sicht nicht zu empfehlen, so die Schlafberaterin. Besser seien schmalere Kissen in der Größe 40 mal 80 beziehungsweise 60 mal 80 Zentimeter.

Ergonomisches Kopfkissen für erholsame Nächte

Das Nackenkissen HADAR wave von Third of Life (werblicher Link) stützt dank ergonomischer Nackenwelle den Kopf von Seiten- und Rückenschläfern optimal. Das Produkt aus hygienischem Viscoseschaum ist höhenverstellbar und kann so individuell an Ihre Körpergröße und -form angepasst werden.

Lesen Sie auch: So finden Sie Ihren eigenen Schlafrhythmus: Der oder die Partner/in ist nicht immer ein gutes Beispiel

Faustregeln für den Kauf eines Kopfkissens im Überblick:

  • Der Kopf muss gerade liegen.
  • Das Kissen sollte die natürliche Form der Wirbelsäule nicht verändern. Der Kopf muss in jeder Liegeposition so gestützt werden, dass die Wirbelsäule eine gerade Linie ergibt.
  • Der Nacken sollte abgestützt sein (zwischen Kissen und Nacken darf sich beim Liegen kein Hohlraum bilden).
  • Je nach bevorzugter Liegeposition kann ein Seitenschläfer-Kissen mit Aussparung für die Schulter oder ein Nackenstützkissen für Rückenschläfer sinnvoll sein. Wer auf dem Bauch schläft, nimmt eine für die Wirbelsäule ungünstige Haltung ein. Sie sollte entsprechend vermieden werden.

Kopfkissen mit Federn, Daunen, Körnern oder aus Kaltschaum?

Auch das Material spielt eine wesentliche Rolle, wenn es um das richtige Kopfkissen geht. Die beste Stützkraft entfalten Produkte aus Kalt- oder Latexschaum. Viscoseschaum eignet sich ebenfalls, weil dieser auf Körperwärme reagiert und sich der Körperkontur anpasst, ohne die Form zu verlieren. Auch die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest kürte im letzten Kopfkissen-Check Produkte aus Latex- und Viscoseschaum zu den Siegern. (jg) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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