Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Sie trinken gerne mal ein Bier? An sich kein Grund zur Besorgnis. Wenn Sie aber folgende Fragen mit „Häufig“ und „Ja“ beantworten, ist das Forschern zufolge ein Alarmsignal.
+
Sie trinken gerne mal ein Bier? An sich kein Grund zur Besorgnis. Wenn Sie aber folgende Fragen mit „Häufig“ und „Ja“ beantworten, ist das Forschern zufolge ein Alarmsignal.

Alkoholsucht erkennen

Zwei Fragen zum Alkoholkonsum: So finden Mediziner/innen heraus, wer ein Alkoholproblem hat

  • Juliane Gutmann
    VonJuliane Gutmann
    schließen

Ein britisches Forscherteam sieht in zwei Fragen den Schlüssel zur Alkoholismus-Diagnose. Auch diejenigen sollen so enttarnt werden, die ihre Sucht verschleiern.

Rund 1,6 Millionen Menschen sind in Deutschland alkoholabhängig. Wie die Stiftung Gesundheitswissen weiter informiert, waren im Jahr 2018 rund 3,1 Prozent der Bevölkerung in Deutschland betroffen. Dies zeige der Epidemiologische Suchtsurvey (ESA), der in regelmäßigen Zeitabständen den Substanzkonsum der Allgemeinbevölkerung Deutschlands erfasst. Alkoholismus äußert sich dabei auf verschiedenste Weise. Die Dunkelziffer ist hoch, denn viele Menschen meistern Job und Privatleben trotz Ihrer Sucht, ohne dass diese erkannt wird. Wenn Menschen ihre Alkoholsucht verbergen können, sprechen Mediziner/innen von hochfunktionalen Alkoholikern und Alkoholikerinnen. Die Diagnose Alkoholsucht fällt in solchen Fällen oft spät – oder nie.

Um körperliche und psychische Folgen der Alkoholsucht wie Fettleber, Krebs bis hin zu Depression und Angststörung abzuwenden, ist eine frühzeitige Diagnose und Behandlung der Sucht notwendig. Eine Studie der britischen University of Leicaster zeigt, dass zwei simple Fragen Hausärzten/Hausärztinnen enorm helfen können, die Sucht zu erkennen.

Mit Hilfe folgender Fragen können Mediziner/innen den britischen Forschern zufolge Patienten/Patientinnen identifizieren, die potenziell ein Alkoholproblem haben:

1. Wie oft trinken Sie sechs oder mehr Getränke bei einer Gelegenheit?

2. Ist aufgrund Ihres Alkoholkonsums im letzten Jahr etwas passiert, von dem Sie sich wünschen, dass es nicht passiert wäre?

Alkoholsucht diagnostizieren mit zwei Fragen: Trefferquote von fast 90 Prozent

In der Primärversorgung herrscht ein großer Zeitdruck. Hausärzte haben nicht die Zeit, jedem einzelnen Patienten eine lange Liste von Fragen zu stellen. Je kürzer die Befragung ist, desto akzeptabler ist sie für den Hausarzt – aber desto größer ist auch die Gefahr, dass sie ungenau ist“, wird Studienleiter Dr. Alex Mitchell in einer Pressemitteilung der University of Leicester zitiert: „Unsere Arbeit zeigt, dass bereits zwei Fragen eine Hilfe in Hinblick auf die Diagnose von Alkoholismus darstellen“. Allerdings müssten sie durch einen längeren Fragebogen bei denjenigen ergänzt werden, die die beiden oben genannten Fragen mit „Häufig“ und „Ja“ beantworten, so Mitchell.

Die Forschenden um Mitchell hatten für ihre Studie die Ergebnisse 17 früherer Studien mit über 5.500 Teilnehmern/Teilnehmerinnen ausgewertet. Mithilfe einer statistischen Analyse fanden sie heraus, dass durch die Beantwortung von zwei Fragen in 87,2 Prozent der Fälle Personen mit Alkoholproblem und in 79,8 Prozent der Fälle Personen ohne Alkoholproblem korrekt identifiziert werden konnten, heißt es in der Pressemitteilung der University of Leicester. In 90,9 Prozent der Fälle konnten Patienten/Patientinnen mit Alkoholproblem identifiziert werden, wenn eine Kombination aus einer Erstbefragung mit den zwei oben genannten Fragen und im Anschluss ein längerer Fragebogen Anwendung fand, heißt es weiter.

Die Forscher/innen plädieren dafür, dass Hausärzte/Hausärztinnen die zwei Fragen oben routinemäßig in die Untersuchung einbinden sollten. So wäre es möglich, Menschen mit Alkoholproblemen zu identifizieren, die nicht unbedingt zu den Risikogruppen gehören. Dazu zählen etwa junge Menschen. (jg)

Weiterlesen: 61-Jährige uriniert Alkohol – dieses dubiose Syndrom steckt dahinter

Kaum zu glauben: Diese fünf Gewohnheiten können Ihre Leber zerstören

Im Gegensatz zu Glukose muss Fruchtzucker, auch Fruktose genannt, erst in der Leber umgewandelt werden, damit es als Energielieferant den Zellen zur Verfügung stehen kann. Wer allerdings zu viel Fruchtzucker in Form von Obst isst, der soll Studien zufolge sogar eine Fettleber riskieren. Experten raten daher zu maximal 25 Gramm Fruktose pro Tag. Zum Vergleich: In 100 Gramm Apfel stecken bereits sechs Gramm Fruktose.
Im Gegensatz zu Glukose muss Fruchtzucker, auch Fruktose genannt, erst in der Leber umgewandelt werden, damit es als Energielieferant den Zellen zur Verfügung stehen kann. Wer allerdings zu viel Fruchtzucker in Form von Obst isst, der soll Studien zufolge sogar eine Fettleber riskieren. Experten raten daher zu maximal 25 Gramm Fruktose pro Tag. Zum Vergleich: In 100 Gramm Apfel stecken bereits sechs Gramm Fruktose. © pixabay
Manche Medikamente, wie zum Beispiel Paracetamol, werden über die Leber abgebaut. Daher sollten Sie, wenn Sie Arzneien zu sich nehmen, stets den Beipackzettel studieren. Besonders dann, wenn Sie infolge der Einnahme unter Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder sogar Oberbauchbeschwerden leiden. Dann sollten Sie besser zu Ihrem Hausarzt gehen und checken lassen, ob es von den Medikamenten kommen könnte.
Manche Medikamente, wie zum Beispiel Paracetamol, werden über die Leber abgebaut. Daher sollten Sie, wenn Sie Arzneien zu sich nehmen, stets den Beipackzettel studieren. Besonders dann, wenn Sie infolge der Einnahme unter Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder sogar Oberbauchbeschwerden leiden. Dann sollten Sie besser zu Ihrem Hausarzt gehen und checken lassen, ob es von den Medikamenten kommen könnte. © pixabay
Übergewicht bringt meist schwerwiegende gesundheitliche Folgen mit sich: Von Diabetes, über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu einer Leberverfettung. Denn überschüssiges Fett wird aus Ermangelung an Platz nicht nur in den Depots unter der Haut gelagert, sondern auch um die inneren Organe herum. Das sogenannte viszerale Fett soll Studien zufolge hochaktiv sein und Entzündungen an Leber und Co. auslösen können. Wer allerdings regelmäßig Sport treibt, der beugt Übergewicht und damit einer Leberschädigung vor.
Übergewicht bringt meist schwerwiegende gesundheitliche Folgen mit sich: Von Diabetes, über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu einer Leberverfettung. Denn überschüssiges Fett wird aus Ermangelung an Platz nicht nur in den Depots unter der Haut gelagert, sondern auch um die inneren Organe herum. Das sogenannte viszerale Fett soll Studien zufolge hochaktiv sein und Entzündungen an Leber und Co. auslösen können. Wer allerdings regelmäßig Sport treibt, der beugt Übergewicht und damit einer Leberschädigung vor. © pixabay
Sie befinden sich in Burger, Kekse oder auch in der ach so gesunden Margarine: die Transfettsäuren. Dabei handelt es sich um künstliche Fette in stark verarbeiteten Lebensmitteln, welche bei übermäßigem Verzehr schnell zu Übergewicht führen können. Das haben jetzt auch Ernährungswissenschaftler erkannt – seitdem stehen sie in Verruf. Wer also in Zukunft darauf verzichten will, sollte stets auf die Zutatenliste einer Ware achten. Schließlich müssen die Transfettsäuren durch den Hinweis "…-Öl, zum Teil gehärtet", gekennzeichnet sein.
Sie befinden sich in Burger, Kekse oder auch in der ach so gesunden Margarine: die Transfettsäuren. Dabei handelt es sich um künstliche Fette in stark verarbeiteten Lebensmitteln, welche bei übermäßigem Verzehr schnell zu Übergewicht führen können. Das haben jetzt auch Ernährungswissenschaftler erkannt – seitdem stehen sie in Verruf. Wer also in Zukunft darauf verzichten will, sollte stets auf die Zutatenliste einer Ware achten. Schließlich müssen die Transfettsäuren durch den Hinweis "…-Öl, zum Teil gehärtet", gekennzeichnet sein. © pixabay
Cola, Limo und Co. stehen schon lange in Verruf, dick zu machen. Außerdem enthalten diese oftmals nun den vermeintlich gesunden Fruchtzucker. Doch zu viel des Guten plus etwaiges Übergewicht sorgt für eine doppelte Vergiftung der überforderten Leber. Die Folge: eine nichtalkoholische Fettleber. Wenn sich diese zusätzlich entzündet, kann am Ende sogar eine Leberzirrhose drohen.
Cola, Limo und Co. stehen schon lange in Verruf, dick zu machen. Außerdem enthalten diese oftmals nun den vermeintlich gesunden Fruchtzucker. Doch zu viel des Guten plus etwaiges Übergewicht sorgt für eine doppelte Vergiftung der überforderten Leber. Die Folge: eine nichtalkoholische Fettleber. Wenn sich diese zusätzlich entzündet, kann am Ende sogar eine Leberzirrhose drohen. © pixabay

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare