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Stress
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Chronischer Stress als Ursache für Insulinresistenz? Erfahren Sie mehr über mögliche Risikofaktoren.

Zuckerkrank

Insulinresistenz rechtzeitig erkennen: Welche Anzeichen sollten Sie ernst nehmen?

Wer Diabetes früh erkennt und behandelt, kann Nerven- und Nierenschäden vorbeugen. Eine Insulinresistenz bleibt oft lange unbemerkt – doch es gibt Frühwarnsignale.

Bis zur ersten Diabetes-Diagnose leben Betroffene etwa acht Jahre lang mit einem unentdeckten Diabetes mellitus, wie die Deutsche Diabetes Hilfe informiert. Das birgt Gefahren, da eine unbehandelte Zuckerkrankheit eine Reihe von gesundheitlichen Schäden begünstigt. Zu den häufigsten Folgeerkrankungen zählen der Techniker Krankenkasse zufolge koronare Herzkrankheit, Schlaganfall, arterielle Verschlusskrankheit, Erkrankung der Augen und der Nieren sowie der Nerven. Jede/r dritte bis vierte Diabetiker:in sei zudem vom diabetischen Fußsyndrom betroffen, das mit Taubheit oder Kribbeln in den Füßen, vermehrter Hornhautbildung und brennenden Schmerzen, insbesondere nachts, einhergehen kann.

Bei 95 Prozent der aktuell rund acht Millionen Diabetes-Patienten/Patientinnen in Deutschland liegt ein Typ-2-Diabetes vor, wie die Deutsche Diabetes Hilfe informiert. Als Ausgangspunkt für den Diabetes Typ 2 gilt die Insulinresistenz. In dem Fall sprechen Körperzellen schlechter auf das Hormon Insulin an, das wichtige Aufgaben im Zuckerstoffwechsel übernimmt. Es dockt an Rezeptoren auf der Oberfläche der Körperzellen an und fördert die Aufnahme von Glukose (Traubenzucker) aus den Blutgefäßen in die Zellen. Dadurch sinkt der Blutzuckerspiegel, wie das Portal Diabetes Ratgeber weiter informiert. Liegt eine Insulinresistenz vor, steigt der Blutzuckerspiegel, weil die Zellen weniger Zucker aus der Nahrung aufnehmen können. Infolge kann ein Diabetes Typ 2 entstehen.

Folgende Faktoren begünstigen eine Insulinresistenz:

  • Erbliche Veranlagung
  • Übergewicht, vor allem in Form von Bauchfett
  • Bewegungsmangel
  • chronischer Stress
  • zu wenig Schlaf / Licht
  • ungesunde Ernährung

Insulinresistenz erkennen: Kontrolluntersuchungen beim Arzt wahrnehmen

Das Tückische: Eine Insulinresistenz bleibt anfangs meist unbemerkt. Erste Kennzeichen sind chronisch hohe Blutzucker- sowie Insulinspiegel, wie die Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FETeV) informiert. Doch Blutzucker- und Insulinwerte kann nur der/die Arzt/Ärztin bestimmen. Symptome der Insulinresistenz sind meist unspezifisch, wie der Norddeutsche Rundfunk schreibt: Allgemeines Unwohlsein und Abgeschlagenheit seien erste Anzeichen dafür, dass die aufgenommene Nahrungsenergie in Form von Kohlenhydraten wegen einer Insulinresistenz nicht in den Körperzellen ankommt. Vor allem in diesem Prädiabetes-Stadium sei die Chance auf Heilung allerdings noch ausgezeichnet. Später, wenn die Diagnose „Typ-2-Diabetes“ gestellt wird, bestünden oft bereits Folgeschäden am Herz-Kreislauf-System.

Aus diesem Grund sollten Sie regelmäßige Kontrolltermine beim/bei der Arzt/Ärztin wahrnehmen und sich vor allem bei genetischer Vorbelastung oder anderen oben genannten Diabetes-Risikofaktoren auf Insulinresistenz hin untersuchen lassen. (jg)

Mehr Quellen: https://www.diabetes-ratgeber.net/Insulin/Insulinresistenz-27674.html; https://www.diabetesde.org/ueber_diabetes/; https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/

Weiterlesen: Wer zu dieser Uhrzeit frühstückt, senkt sein Diabetes-Risiko laut Studie enorm.

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Viel Bewegung und die richtige Ernährung sind die Basis, um bis ins hohe Alter möglichst gesund zu bleiben. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Viel Bewegung und die richtige Ernährung sind die Basis, um bis ins hohe Alter möglichst gesund zu bleiben. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
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Nina Ruge, Dominik Duscher: "Altern wird heilbar." Gräfe und Unzer Verlag, 352 S., 22 Euro, ISBN-13: 978-3-8338-7178-8. Foto: Gräfe und Unzer Verlag/dpa-tmn
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