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Ernährung bei Histaminintoleranz: Hirse ist unbedenklich

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Von: Jasmin Farah

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Ein gesundes und leckeres Frühstück bei Histaminintoleranz: Hirse-Porridge mit Brombeeren und Apfel.
Ein gesundes und leckeres Frühstück bei Histaminintoleranz: Hirse-Porridge mit Brombeeren und Apfel. (Symbolbild) © Eva Gruendemann/Imago

Wer an einer Histaminunverträglichkeit leidet, muss bei vielen Lebensmitteln aufpassen. Viele sind negative Reize, außer einige bekömmliche Getreidesorten.

München – Eigentlich ist Histamin ein Gewebshormon, das in unserem Körper produziert und ausgeschüttet wird. Es hat schließlich einen wichtigen Zweck: Bei einer allergischen bzw. Entzündungsreaktion sorgt es dafür, dass das Gewebe anschwillt, um Letztere abzufedern. Mit teils unangenehmen Folgen.
Deshalb ist die richtige Ernährung bei einer Histaminintoleranz so wichtig, weiß 24vita.de.

Dabei ist Histamin ein Abbauprodukt eiweißhaltiger Aminosäuren, das nicht nur natürlich in uns, sondern auch in Pflanzen, Tieren und sogar Lebensmitteln vorkommt. Gesunde Menschen haben mit histaminhaltigen Nahrungsmitteln laut dem Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) keine Nebenwirkungen zu befürchten. Ihr körpereigenes Enzym Diaminoxidase (DAO) baut das über die Nahrung aufgenommene Histamin ab und gleicht den Überschuss schnell aus.

Doch bei einer Histaminintoleranz ist dieser Vorgang gestört bzw. das Enzym defekt oder zu wenig vorhanden und der Körper reagiert über. Wer an einer Histaminunverträglichkeit leidet, sollte daher beim Verzehr vorsichtig sein.

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