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Foto einer Karikatur, die mit einem Megafon erschreckt wird (Symbolbild)
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Erschrecken gegen das lästige Hicksen: Meist lässt sich Schluckauf schnell wieder vertreiben (Symbolbild).

Alltagsfragen

Lästiges Hicksen: Woher Schluckauf kommt und was wirklich gegen ihn hilft

Schluckauf ist zwar nervig, in den meisten Fällen aber harmlos. Warum wir das lästige Hicksen bekommen und wie wir es schnell wieder los werden.

Langenhagen – Jeder kennt ihn und findet ihn lästig: Den Schluckauf. Glücklicherweise hält das nervige Hicksen bei den meisten Menschen nicht allzu lange an. Schluckauf tritt nach Angaben der Deutschen Lungenstiftung durch eine Reizung des Zwerchfellnervs (Nervus Phrenicus) auf. Dieser aktiviert die Muskeln des Zwerchfell, sodass es sich plötzlich, reflexartig zusammenzieht. Dadurch verschließt sich die Stimmritze zwischen den Stimmbändern und die Atemluft kann nicht mehr entweichen. Die Luft prallt gegen die verschlossenen Stimmbänder und es kommt zum typischen „Hicks“. Auslöser können zum Beispiel zu schnelles Essen, sehr kalte oder heiße Speisen, Alkohol, Kohlensäure oder Zigarettenrauch sein.

Gegen akuten Schluckauf gibt es eine Reihe an Hausmitteln, zum Beispiel ein Glas Wasser trinken oder sich erschrecken lassen.* Alle Maßnahmen beruhen auf dem gleichen Prinzip: die Konzentration wird auf etwas anderes gelenkt. Wer immer wieder an Schluckauf leidet, sollte die Beschwerden beim Arzt abklären lassen. Vor allem dann, wenn der Schluckauf in Verbindung mit Sodbrennen, Aufstoßen, Bauchschmerzen oder Gelbsucht auftritt. Schnelles Handeln ist nötig, wenn Schluckauf zusammen mit Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen oder Sehstörungen auftritt. In diesem Fall kann ein neurologisches Problem die Ursache sein, etwa ein Schlaganfall. *24vita ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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