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Dicke gelbe Schicht auf Auto und Balkonmöbeln: Für Allergiker und Allergikerinnen kein Problem – oder?

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Von: Juliane Gutmann

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Große Pollenmengen werden an einem Ast einer Fichte freigesetzt.
Welcher Baum verliert hier Unmengen Pollen? Ob Sie richtig tippen, erfahren Sie im Text. © Wolfgang Kumm/dpa

Man wacht mit verquollenen Augen und Kopfdröhnen auf und fühlt sich wie gerädert: Der Frühling ist Pollenzeit. Doch nicht alle Pollen sorgen für Beschwerden.

Gelbe Pünktchen legen sich aktuell auf alles, was sich im Freien befindet. Fahrräder, Balkonmöbel, Autos, Fenstersimse: Vor nichts machen Blütenstaub und Pollen Halt, auch nicht vor unseren Atemwegen. Wer allergisch auf Pollenflug reagiert, kämpft in der Regel mit einer ständig laufenden Nase, juckenden und tränenden Augen, Niesreiz, Halskratzen und/oder Husten. Auch Schlafstörungen, Kopfschmerzen und enorme Müdigkeit können im Rahmen von Heuschnupfen vorkommen.

Pollen sind meist sehr klein und können nur mit einem Mikroskop betrachtet werden. Doch es gibt Ausnahmen, etwa die Pollen der Fichte. Diese sind es, die sich aktuell in einer gelben Schicht über alle möglichen Gegenstände legen. Doch was heißt das in Hinblick auf Allergien? Haben Heuschnupfen-Geplagte aktuell vermehrt Probleme aufgrund des Fichtenpollenflugs? Nein, heißt es auf den Seiten des Deutschen Allergie- und Asthmabunds (daab). Für tränende Augen und juckende Nasen würden die besonders großen Pollen der Fichte nicht sorgen, heißt es hier. Dafür seien sie schlicht zu groß.

Allergische Beschwerden aktuell: Aktuell fliegen die Pollen von Eiche und Rotbuche

Sie haben den Verdacht, an einer Pollenallergie zu leiden? Wer aktuell oben genannte Beschwerden zeigt, der reagiert wahrscheinlich in erster Linie auf die Pollen von Eiche und Rotbuche. Wie aus dem aktuellen Newsletter des Deutschen Polleninformationsdienstes (PID) hervorgeht, wurden hier saisonale Belastungsgipfel vor allem in der Nordhälfte Deutschlands erreicht.

Birkenpollenallergiker hingegen können aufatmen: Der Flug der Birkenpollen flacht langsam ab. Laut Polleninformationsdienst verlagert sich der Schwerpunkt langsam von allergenen Baumpollen hin zum Flug allergieauslösender Gräserpollen. "Unangenehm wird es allmählich für Gräserpollenallergiker und zwar, wie so oft, zuerst in den tiefen gelegenen, grünlandreichen Flusstälern von Rhein, Main und Donau und deren Umgebung. Hier kann es im Umfeld ungemähter Wiesen und auch bereits darüber hinaus in den kommenden Tagen schon ‚hoch hergehen‘, sprich es deuten sich erstmals in diesem Jahr hohe Gräserpollenbelastungen an!", heißt es in der PID-Information. (jg)

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