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Chicorée sollte fest geschlossene, knackige Sprossen mit hellgelben bis gelben Blattspitzen haben. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Knackige Sprossen

Frischer Chicorée hat keine rotbraunen Flecken

Chicorée ist eine ideale Salatbasis und harmoniert etwa mit Äpfeln, Zitrusfrüchten und Avocado. Zudem wird dem Wintergemüse eine verdauungsfördernde Wirkung nachgesagt. Bei der Verwendung ist allerdings auf Frische zu achten.

Bonn (dpa/tmn) - Beim Einkauf von Chicorée sollten Verbraucher auf fest geschlossene, weiße, knackige Sprossen mit hellgelben bis gelben Blattspitzen achten. Das rät das Bundeszentrum für Ernährung.

Braune Blattränder, rotbraune Flecken oder Verfärbungen deuten dagegen auf Produktionsfehler, Beschädigungen oder überlagerte Ware hin. Vor Verdunstung geschützt lässt sich Chicorée etwa eine Woche im Kühlschrank frisch halten.

Chicorée wird von November bis April im Handel angeboten und enthält den präbiotischen Ballaststoff Inulin, der eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel hat. Der Bitterstoff Lactucopikrin regt die Ausschüttung von Magen- und Gallensaft an und wirkt daher verdauungsfördernd.

Um zu verhindern, dass die Blätter grün werden und übermäßig viele Bitterstoffe bilden, wachsen die Sprossen aus den Chicorée-Wurzeln in dunklen Treibräumen.

Chicorée ist als knackiger Salat ideal und wird gerne kombiniert mit Äpfeln, Orangen, Mandarinen, Avocado und Nüssen, verfeinert mit einer Vinaigrette oder einem Joghurt-Dressing. Fünf Minuten in Salzwasser gegart, kann Chicorée mit gekochtem Schinken umwickelt in Sahnesoße und mit Käse bedeckt in einer Auflaufform lecker überbacken werden.

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