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Erkältung und Grippe: Worin sich die Symptome unterscheiden

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Von: Kilian Bäuml

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Frau mit laufender Nase auf dem Sofa
Eine laufende Nase ist ein Symptom einer Erkältung. © Sorapop Udomsri

Schnupfen, Husten, Fieber: Wenn es kälter wird, häufen sich die Krankheitsfälle. Erkältung und Grippe haben teils ähnliche Symptome, aber auch starke Unterschiede.

Frankfurt – Im Herbst beginnt die Erkältungs- und Grippesaison. Einige Symptome der beiden Krankheiten ähneln sich, deshalb sind sich Betroffene nicht immer sicher, woran sie erkrankt sind.

Hier erfahren Sie, wie sich Grippe und Erkältung voneinander unterscheiden und warum das wichtig ist.

Erkältung: Die Symptome kommen langsam, verschwinden aber schnell wieder

Die Erkältung kann von mehreren Erregern ausgelöst werden, schreibt die Apotheken Umschau. Meistens sind das Viren, manchmal kommen bakterielle Infektionen dazu, die dann beispielsweise eine Nasennebenhöhlenentzündung auslösen können. Eine Erkältung baut sich über mehrere Tage auf. Typische Symptome sind ein kratzender Hals und eine laufende Nase. Erreicht das Ausmaß der Erkältung seinen Höhepunkt, sind die Symptome Husten, Schnupfen und Heiserkeit am intensivsten. Das ist meistens nach ein paar Tagen der Fall.

Die Erkältung selbst dauert in der Regel aber insgesamt nur einige Tage, selten länger als eine Woche, schreibt die Apotheken Umschau weiter. In den allermeisten Fällen, tritt schnell eine Besserung ein und es bedarf selten einer medizinischen Behandlung.

Grippe kann richtig gefährlich werden: Diese Symptome sollten Sie ernst nehmen

Die Grippe wird von speziellen Grippeviren ausgelöst und nimmt einen anderen Verlauf als eine Erkältung. Die Grippe tritt meist sehr plötzlich und direkt mit starken Beschwerden auf, schreibt die Apotheken Umschau. Der MDR berichtet außerdem, dass eine Grippe deutlich länger andauert als eine Erkältung. Die Grippe kann sich über Wochen hinweg ziehen, sodass man häufig auch nach drei Wochen oder länger noch nicht vollständig genesen ist.

Begleitet wird die Grippe von Symptomen wie starker Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen und Fieber. Brechen Grippewellen aus, fordern sie jedes Jahr zahlreiche Todesopfer. Ihre Anzahl variiert von Jahr zu Jahr zwischen mehreren Hundert bis hin zu 20.000.

Die Hauptunterschiede der beiden Krankheiten:

1. Auslöser der Krankheit

2. Symptome der Krankheiten

3. Dauer der Krankheit

4. Schwere der Krankheit

Erkältung und Grippe: Symptome der beiden Krankheiten im Vergleich

Hier sind die Symptome von Erkältung und Grippe aufgeführt, die besonders häufig sind:

ErkältungGrippe
beginnt langsamschnelles Auftreten
trockener HustenHustenreiz
SchnupfenKopf- und Gliederschmerzen
HalsschmerzenMüdigkeit bis hin zur Abgeschlagenheit
kein FieberFieber

Quellen: Apotheken Umschau, MDR

Die Grippe kann tödlich enden: Sollten Sie sich impfen lassen?

Mit einer Grippe-Impfung kann man sich auf die Grippe-Saison vorbereiten. Sich impfen zu lassen, wird von der STIKO jedoch erst für Menschen ab 60 und Menschen mit geschwächtem Immunsystem empfohlen. Die Apotheken Umschau berichtet ebenfalls, dass für alle anderen eine Grippe-Impfung nicht notwendig ist, da das Risiko für einen schweren Verlauf sehr niedrig ist.

Erkältung und Grippe: Falls es Sie doch erwischt, können diese Tipps helfen

Eine Erkältung oder Grippe lässt sich mit Hausmitteln behandeln, berichtet der MDR, die einige aus der Kindheit kennen dürften:

Hühnersuppe ist die Geheimwaffe gegen Erkältung und Grippe

Auch die Hühnersuppe kennen vermutlich einige aus der Kindheit. Bei einer Erkältung oder Grippe hilft sie besonders gut, da sie entzündungshemmende Inhaltsstoffe enthält. Die helfen dem Körper bei der Genesung, schreibt der MDR. Weitere Inhaltsstoffe helfen den Schleimhäuten dabei abzuschwellen. Die Nährstoffe helfen außerdem dabei, das Immunsystem zu stärken. (Kilian Bäuml)

Disclaimer Gesundheitsthemen

Die in diesem Artikel genannten Informationen ersetzen nicht den Gang zu einem Arzt oder einer Ärztin. Nur Fachleute können die richtige Diagnose erstellen und eine geeignete Therapie einleiten. Die Einnahme von Medikamenten oder auch Nahrungsergänzungsmitteln sollte vorher mit einem Arzt oder einer Ärztin abgesprochen werden.

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