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Junger Mann arbeitet nachts im Bett mit seinem Laptop
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Der eigene Schlafrhythmus muss nicht dem des Partners entsprechen.

Tipps vom Schlafexperten

So finden Sie Ihren eigenen Schlafrhythmus: Der oder die Partner/in ist nicht immer ein gutes Beispiel

  • Juliane Gutmann
    VonJuliane Gutmann
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Ein guter Schlafrhythmus ist schnell gefunden – wenn man ein paar wichtige Grundregeln kennt. Ein Schlafexperte erklärt, was es mit dem Chronotypen auf sich hat.

Sie gehen täglich um 23 Uhr ins Bett und wachen erholt um sieben Uhr auf? Dann haben Sie Ihren optimalen Schlafrhythmus wahrscheinlich bereits gefunden. In Hinblick auf die Schlafdauer sind Sie damit nicht allein: In einer Studie des Robert Koch-Instituts gaben 81,6 Prozent der Befragten an, zwischen sechs und acht Stunden täglich zu schlafen, wie die AOK informiert. Dies sei auch die Schlafdauer, die Wissenschaftler/innen für gesunde Erwachsene empfehlen.

Sie zählen zu denjenigen, die nach fünf Stunden Schlaf quietschfidel sind? Dann zählen Sie zur Minderheit der Kurzschläfer/innen. Rund ein Prozent der Bevölkerung soll mit vier bis sechs Stunden Schlaf pro Nacht auskommen, wie das Portal Business Insider informiert. Einen Nachteil birgt dies wohl nicht: Kurzschläfer/innen sind Welt.de zufolge sogar überdurchschnittlich fit und aktiv.

Als Faustregel nennt die Techniker Krankenkasse folgende: Wer tagsüber auch bei längerer Tätigkeit im Sitzen konzentriert arbeiten kann, ohne schläfrig zu werden, hat sein persönliches Schlafpensum gefunden. Die optimale Zubettgehzeit und Schlafdauer ist dabei individuell sehr verschieden. Und sie verändert sich im Laufe des Lebens.

Mehr zum Thema: Besser einschlafen mit „Clean Sleeping“: Diese Einschlafrituale verbessern Ihren Schlaf

Umfrage zum Thema Schlaf

Optimalen Schlafrhythmus finden, indem man auf die eigene innere Uhr hört

Sie sind tagsüber oft müde und gereizt? Dann könnte das an einem für Sie falschen Schlafrhythmus liegen. Wer sich etwa dem/der Partner/in anpasst und früh ins Bett geht, obwohl er oder sie eher zu den Nachteulen zählt, tut seinem Körper nichts Gutes. Infolge kann es nämlich zu Einschlafschwierigkeiten kommen. Doch wie findet man den für sich perfekten Schlafrhythmus?

Der zirkadiane Rhythmus spielt eine wichtige Rolle in Hinblick auf unseren Schlaf. Gemeint ist die Fähigkeit des Organismus, sich an den Tagesrhythmus und die damit einhergehenden ändernden Umweltbedingungen anzupassen. So steuert etwa der Hell-Dunkel-Rhythmus des Tages in der Regel, wann wir müde werden. Doch diese innere Uhr wird in der modernen Welt von vielen Faktoren beeinflusst. So macht es der technische Fortschritt heute möglich, auch nachts zu arbeiten, Serien anzuschauen oder den Heimweg mit dem Auto anzutreten. Infolge kommt es zu einer Störung der inneren Uhr, was auch Schlafstörungen begünstigen kann.

„Wichtig ist, das individuelle Schlaffenster so gut wie möglich an den eigenen Chronotyp – also die innere Uhr - anzupassen und dann einen regelmäßigen Schlafrhythmus beizubehalten“, zitiert das Portal Neurologen und Psychiater im Netz Prof. Dr. Thomas-Christian Wetter, Stv. Leiter des Referats „Schlafmedizin“ der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). „Das heißt möglichst regelmäßig – sowohl unter der Woche als auch am Wochenende – entweder immer früh aufzustehen und auch früh zu Bett gehen (Stichwort „Lerchen“) oder später aufzuwachen und dann auch später abends einzuschlafen („Eulen“). Betroffene sollten für sich selbst herausfinden, zu welchen tageszeitlichen Präferenzen sie tendieren und was ihnen guttut, auf diese Weise ihren natürlichen Schlafrhythmus finden und diesen dann durch das Einhalten regelmäßiger Einschlaf- und Weckzeiten unterstützen“, so der Schlafexperte weiter. (jg) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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