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Badeunfälle vermeiden
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Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG warnt davor, allein schwimmen zu gehen. Denn es könne immer zu einem Notfall kommen.

Nicht allein schwimmen gehen

DLRG gibt Tipps zum sicheren Baden

Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen locken die Gewässer wieder viele Badelustige an. Die DLRG warnt dabei vor Leichtsinn - und richtet ihren Appell besonders an Männer.

Dresden - Kreislauf-Kollaps, Mutproben oder Alkohol vor dem Schwimmen: Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Sachsen warnt vor Badeunfällen.

„In diesem Jahr hatten wir schon sechs tödliche Unfälle - das ist etwa ein Drittel der Durchschnittszahlen aus den vergangenen Jahren“, sagte der Landesgeschäftsführer Sebastian Knabe.

Häufigere Badeunfälle bei Männern

„Durchschnittlich haben Männer häufiger Badeunfälle als Frauen“, sagte Knabe. Sie neigten eher zu riskantem Verhalten. „Bei jungen Leuten passieren Unfälle häufig, weil sie Alkohol getrunken haben oder ihre Freunde etwa bei einer Mutprobe beeindrucken wollen.“ Bei älteren Menschen versage oft der Körper und es komme etwa zu einem Kreislauf-Kollaps oder sogar einem Herzinfarkt. „Eine Ursache ist, dass Menschen von der Sonne aufgehitzt sind und sich nicht ausreichend an das kalte Wasser gewöhnen, bevor sie reinspringen.“

Baden mit Vorsicht und Begleitung

Wer in Seen oder Flüssen baden will, soll laut Knabe deshalb unbedingt einige Vorsichtsmaßnahmen einhalten: Keinen Alkohol trinken, sich langsam an das kühle Nass gewöhnen und sich umschauen, ob das Wasser voller spitzer Steine oder Pflanzen ist, in denen man sich verheddern könnte. Gerade bei Flüssen ist laut Knabe Vorsicht angesagt, weil die Strömung am Rand vielleicht harmlos scheint, in der Mitte aber selbst geübte Schwimmer leicht überfordert.

„Und grundsätzlich gilt: Wenn man schwimmen möchte, sollte man gerade in den Morgenstunden nicht alleine gehen“, sagte Knabe. Es könne immer mal zu Notfällen kommen. „Alleine kommt man in einer solchen Situation schlecht zurecht. Deshalb ist es besser, wenn jemand da ist, der den Rettungsdienst holen könnte.“ dpa

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