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„Covid-Arm“ nach Corona-Impfung: Diese Tipps helfen gegen die Schmerzen

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Von: Sophia Lother

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Schmerzen nach der Corona-Impfung? Das können Sie dagegen tun. (Symbolbild)
Schmerzen im Arm nach der Corona-Impfung? Das können Sie dagegen tun. (Symbolbild) © Robert Michael/dpa

Wenn der Arm nach einer Corona-Impfung schmerzt, kann ein sogenannter Covid-Arm vorliegen. Aber mit einigen Tricks können die Schmerzen gelindert werden.

Kassel - Müdigkeit und grippeähnliche Symptome sind nur einige der Impfreaktionen und Nebenwirkungen nach einer Corona-Impfung*. Nach dem Start der Impfkampagne wurde auch eine weitere Reaktion auf die Corona-Impfung* immer wieder thematisiert: Schmerzen an der Einstichstelle. Mediziner bezeichnen diese auch als „Covid-Arm“. Doch ist das gefährlich und was kann man dagegen unternehmen?

Der Covid-Arm zählt zu den häufigeren Nebenwirkungen nach einer Corona-Impfung*. Er kann auch noch Tage nach dem Piks auftreten. Doch Fachleuten versichern: Es gibt keinen Grund zur Sorge. „Der zeitliche Abstand zur Impfung lässt eine verzögerte kutane Überempfindlichkeitsreaktion im Zusammenhang mit dem Aufbau des körpereigenen Immunsystems vermuten, die nicht gesundheitsschädlich ist und nach einigen Tagen wieder verschwindet“, betont auch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Doch wie wird man die Schmerzen wieder los?

Covid-Arm nach der Corona-Impfung: Diese Symptome gibt es

Wie genau der Covid-Arm zustande kommt, ist noch unklar. Doch er kann den Alltag von Betroffenen nach der Corona-Impfung erheblich einschränken. Folgende Impfreaktionen werden laut PEI unter dem Begriff zusammengefasst:

Covid-Arm als Reaktion auf die Corona-Impfung: Tipps gegen die Schmerzen

Doch was kann man gegen den Covid-Arm unternehmen? Schon zum Zeitpunkt des Impfens kann es helfen, wenn der Arm in einer entspannten Position gehalten und nicht angespannt wird. Zudem kann es von Vorteil sein, sich in den Arm impfen zu lassen, den man weniger benutzt. Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist es außerdem ratsam, sich etwas zu schonen. Zwar ist Sport nach der Corona-Impfung nicht tabu*, jedoch betont die Zentrale: „Bei starker körperlicher Belastung kann es vorkommen, dass eine Impfreaktion – zum Beispiel Schmerzen an der Einstichstelle – verstärkt wird.“

Auch kühle Kompressen können den Schmerz an der Einstichstelle etwas lindern. Bei Schmerzmitteln wie Paracetamol oder Ibuprofen nach der Corona-Impfung* kann bisher noch kein abschließendes wissenschaftliches Urteil gefällt werden. Einige Forscher befürchten, dass eine Einnahme sich negativ auf den Impfschutz auswirken könnte, wenn die Medikamente direkt vor oder direkt nach dem Impfen eingenommen werden. Auf dem aktuellen Aufklärungsmerkblatt des Robert Koch-Instituts (Stand 21.12.2021) zur mRNA-Impfung heißt es jedoch: „Bei Schmerzen oder Fieber nach der Impfung können schmerzlindernde / fiebersenkende Medikamente eingenommen werden. Ihre Ärztin / Ihr Arzt kann Sie hierzu beraten“. Alle Tipps bei einem Covid-Arm im Überblick:

Covid-Arm nach der Corona-Impfung: Soll auf Alkohol verzichtet werden?

Ob ein Alkoholverzicht nach der Corona-Impfung* eine Auswirkung auf Impfreaktionen wie den Covid-Arm hat, ist nicht klar. Die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek rät aber, auf übermäßigen Alkoholkonsum zu verzichten. „Große Mengen Alkohol sind schließlich Gift für den Körper. Und wenn der Körper nach einer Impfung mit der Immunabwehr beschäftigt ist, sollte man ihn nicht auch noch mit Giftstoffen belasten.“ Zusammengefasst gilt in erster Linie: Ruhe bewahren und einen Gang zurückschalten. Denn in den meisten Fällen klingen die Symptome der Impfreaktion bereits nach wenigen Tagen ab. Sollten die Schmerzen aber länger anhalten, wird geraten, sich an einen Arzt oder eine Ärztin zu wenden. (slo)

Die in diesem Artikel genannten Informationen ersetzen nicht den Gang zu einem Arzt oder einer Ärztin. Nur Fachleute können die richtige Diagnose erstellen und eine geeignete Therapie einleiten. Die Einnahme von Medikamenten oder auch Nahrungsergänzungsmitteln sollte vorher mit einem Arzt oder einer Ärztin abgesprochen werden. *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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