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Eine Hand hält eine Spritze, aus der Flüssigkeit tropft.
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Die mRNA-Impfstoffe reduzieren das Infektionsrisiko. (Symbolbild)

Covid-19

Studie bestätigt reduziertes Infektionsrisiko durch mRNA-Impfstoffe

Covid-19 hat die Welt weiter fest im Griff. Für Hoffnung sorgen die ersten Impfdosen. Eine Studie bestätigt nun ein reduziertes Infektionsrisiko der mRNA-Impfstoffe.

Aktuell (Stand 30.03.2021) sind in Deutschland mehr als neun Millionen Menschen erstmals gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus dem „digitalen Impfquotenmonitoring“ des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Allein in Bayern sind es über eine Million Menschen und etwas über 600.000 Geimpfte in Hessen, die sich für eine erste Impfspritze entschieden haben. Die gesamte Impfquote derer, die auch die zweite Impfung bereits erhalten haben, liegt laut dem Bericht bei 4,8 Prozent. Wie auch das Ärzteblatt berichtet, sind ab kommenden Monat mehr Impfdosen vorgesehen, darunter auch für die Arztpraxen. Es lassen sich also immer mehr Menschen gegen das Virus impfen. Dennoch stellt sich nach wie vor die Frage, ab wann die volle Wirksamkeit des Impfstoffes erreicht ist. Zudem ist bisher unklar, in welchem Maße die Erregerübertragung durch geimpfte Personen verringert oder verhindert wird, so schreibt es auch das RKI in dem Antwortblatt über Fragen zur Covid-19-Impfempfehlung.

Dank mRNA-Impfstoffen: Infektionsrisiko reduziert

Um die Menschen vor dem Coronavirus zu schützen und um die Pandemie einzudämmen, werden weltweit Forschungen zu den Impfstoffen unternommen. Zu den bekanntesten mRNA-Impfstoffen zählen Pfizer/Biontech und Moderna. Diese wurden nun in einer Studie weiter beleuchtet, um mehr Aufschluss über deren Wirkung in Erfahrung zu bringen. Wie die US-Gesundheitsbehörde CDC mitteilte, bekräftigt sich nun eine gute Wirksamkeit auch bei jenen, die keine Symptome einer Infektion zeigten: „Die Ergebnisse zeigten, dass nach der zweiten Impfstoffdosis das Infektionsrisiko zwei oder mehr Wochen nach der Impfung um 90 Prozent verringert wurde“, heißt es in der Veröffentlichung. Bisher war klar, dass „die Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 zu erkranken, bei den Covid-19-geimpften Teilnehmer:innen um etwa 95 Prozent (BioNTech/Pfizer, Moderna) geringer“ ausfällt, als bei jenen, die nicht geimpft sind, so das RKI. Unklarheit herrscht aber über die Erregerübertragung durch geimpfte Personen. Die US-Studie könnte nun aber Hoffnungen auf eine Unterbrechung der Infektionskette durch geimpfte Personen aufkommen lassen.

Studie zur Wirkung von mRNA-Impfstoffen

In der Studie durch die Gesundheitsbehörde CDC wurden von Dezember 2020 bis März 2021 etwa 4.000 Menschen aus dem medizinischen Bereich wöchentlich getestet. Dadurch konnten auch mit dem Coronavirus-Infizierte herausgefischt werden, die von einer Infektion schlicht nichts wussten, da sie ohne Symptome verlief. Wie die CDC beobachten konnte, wirkte bereits die erste Impfung mit einem hohen Schutz gegen das Virus. Wie lange Geimpfte geschützt sind, ist derzeit noch nicht konkret erforscht. (swa)

Auch interessant: Schutz vor Coronavirus: Ab wann hat die Impfung ihre vollständige Wirkung erreicht?

Der lebensrettende Pieks: Diese Risikogruppen sollten sich gegen Grippe impfen lassen

Die Ständige Impfkommission des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin gibt Empfehlungen ab, welche Menschen sich impfen lassen sollten. Gehören Sie auch zur Risikogruppe? (Stand: Juli 2013) © dpa
Das Immunsystem älterer Menschen reagiert zwar weniger stark auf die Impfung, dennoch empfehlen die Experten das Serum. Im Falle einer Erkrankung fallen die Symptome schwächer aus. Da für Menschen über 60 Jahre ein erhöhtes Risiko für schwere oder gar tödliche Komplikationen besteht, ist die Impfung dringend angebracht. © dpa
Wie bei älteren Menschen besteht auch bei Schwangeren ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe. Daher raten die Gesundheitsexperten auch werdenden Müttern ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel zur Impfung. Schwangere, die bereits an einer Grunderkrankung leiden, können sich nach Absprache mit dem Arzt auch schon früher pieksen lassen. © dpa
Erwachsene und Kinder, die an einer chronischen Erkrankung wie beispielsweise Asthma leiden, gehören ebenfalls zu den Risikogruppen. © fkn, Mundipharma
Auch Menschen mit chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinsuffizienz oder Bluthochdruck wird die Grippe-Impfung nahe gelegt. © dpa
Kinder dürfen frühestens ab einem Alter von sechs Monaten gegen die Grippe geimpft werden. © dpa
Wer an chronischen Stoffwechsel-Erkrankungen wie Zucker (Diabetes Mellitus), an chronischen Nierenerkrankungen, Blutarmut (Anämie), an angeborenen oder erworbenen Immunstörungen wie Abwehrschwäche nach Organtransplantationen, bei Chemotherapien oder HIV-Infektionen leidet, sollte sich die Grippe-Impfung nicht entgehen lassen. © dpa
Ebenso Menschen mit chronisch neurologischen Krankheiten wie beispielsweise Multipler Sklerose gehören zu den Risikogruppen. © dpa
Mitarbeiter in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Arztpraxen oder Angestellte in Einrichtungen mit erhöhtem Publikumsverkehr laufen Gefahr, durch ihre Arbeit sich selbst oder andere anzustecken - die Grippe-Impfung ist daher eigentlich Pflicht. © dpa
Die Bewohner von Pflege- und Altenheimen sind ebenfalls besonders gefährdet. © dpa
Urlauber ab 60 Jahren oder chronisch Kranke, die verreisen wollen, sollten sich spätestens zwei Wochen vor der Abreise pieksen lassen. © dpa
Menschen, die häufig mit Geflügel, auch mit Wildvögeln in Berührung kommen, zählen auch als Risikogruppe. © dpa
NICHT impfen lassen dürfen sich Menschen, die allergisch reagieren auf Hühnereiweiß. Der Impfstoff wird in Hühnereiern gezüchtet. Wer aktuell unter Fieber leidet, sollte mit der Imfpung warten, bis die Erkrankung abgeklungen ist.
Die meisten Krankenkassen in Deutschland übernehmen freiwillig die Kosten für die saisonale Grippeimpfung. Über-60-Jährige und chronisch Kranke müssen in der Regel nichts bezahlen. © dpa

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