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Ein Teilnehmer einer Demonstration protestiert auf den Rheinwiesen mit einer zerschnittenen Maske und herausgestreckter Zunge gegen die Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus.
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Eine Coronavirus-Infektion kann auch Veränderungen im Mundraum zur Folge haben.

Bläschen und Belag

Neues Symptom „Corona-Zunge“: Covid-Patientin beobachtet seltsame Veränderungen im Mundraum

  • Juliane Gutmann
    VonJuliane Gutmann
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Typische Corona-Symptome sind etwa Fieber und der Verlust des Geschmackssinns. Es gibt auch Patienten, deren Zunge sich verändert.

  • Coronaviren dringen über Schleimhäute in unseren Körper ein. Dazu zählen die Mund- und Nasenschleimhaut*.
  • Wie unter anderem das Portal Zahnärztliche Mitteilungen informierte, kann eine Infektion mit dem Coronavirus neben dem Geruchs- und Geschmackssinn auch die Mundschleimhaut beeinträchtigen. So könne es zu einer verstärkten Empfindlichkeit der Haut und der Schleimhäute im Mund kommen.
  • Auch Veränderungen auf der Zungenoberfläche sind möglich, wie Corona-Patienten berichten.

Rote Pünktchen auf der Zunge sollen auf Covid-19 hindeuten können. So die Annahme von Tim Spector vom King‘s College London, wie RTL berichtete. Demnach soll die „Corona-Zunge“ mit Schwellungen, Belag und Pünktchen einhergehen können. „Wenn Sie beispielsweise eine geschwollene oder belegte Zunge als alleiniges Symptom haben, sollten Sie das auf jeden Fall beobachten und achtsam sein. Wenn dann noch weitere Symptome hinzukommen, wie zum Beispiel Geschmacks- oder Geruchsverlust, dann sollte Sie umgehend einen Arzt kontaktieren“, zitiert RTL den Mediziner Dr. Christian Specht.

Allerdings würde fast jede Virusinfektion Symptome wie eine geschwollene Zunge, Ausschläge auf der Haut und Hautveränderungen im Mundraum hervorrufen können, so Specht. Es handelt sich dabei um körperliche Reaktionen, die das Eindringen von Krankheitserregern zur Folge haben können. Auch der Erfahrungsbericht einer Corona-Patientin zeigt: Eine Corona-Infektion kann sich auch auf der Zunge zeigen.

„In Wellen ist es bis heute weitergegangen“ – Corona-Patientin mit Bläschen auf der Zunge

Im Apotheken-Umschau-Interview erzählt die Betroffene, wie sich die Coronavirus-Infektion bei ihr ausgewirkt hat. Im März 2020 erkrankten sie und ihre ganze Familie. Doch am schlimmsten hatte es sie selbst getroffen, mit Atemnot musste sie ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ihr Zustand besserte sich, doch noch Monate später – Ende Mai 2020 – kämpfte sie mit Beschwerden: „In Wellen ist es bis heute weitergegangen. Ja, inzwischen gibt es tatsächlich schon auch mal gute Tage. Tage, an denen ich denke: Jetzt geht es bergauf, so richtig. Rückschläge aber bleiben weiterhin nicht aus. Lymphknoten, die plötzlich wieder dick sind, gibt es, heftige Halsschmerzen, Bläschen auf der Zunge. Gestern habe ich ein bisschen im Garten gewerkelt, kurzfristig war Kraft da. Aber dann steht man vor dieser Treppe und fragt sich, wie man es schaffen soll, da rauf zu kommen. Oder auch: Wie man je wieder sowas wie einen normalen Arbeitstag schaffen soll“, wird die 52-Jährige zitiert.

Auch in Hinblick auf die Prävention kommt der Mundhygiene eine wichtige Rolle zu, wie das Portal Zahnärzte Nymphenburg die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde zitiert: „Es existieren mittlerweile Daten, dass in Gebieten, in denen die mangelnde Mundhygiene mehr Erkrankungen wie Karies oder Parodontitis verursacht, auch vermehrt tödliche Verläufe einer Corona-Erkrankung zu verzeichnen sind“. „Eine gesunde Mundschleimhaut und ein intaktes Immunsystem sind die erste Abwehr gegen das Eindringen des Virus und eine Ausbreitung in die Lunge. Eine kranke Mundschleimhaut, z.B. eine Parodontitis macht den Organismus anfälliger für eine Infektion mit dem Virus Covid-19“, heißt es weiter. (jg) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Erfahren Sie hier mehr über die richtige Mundhygiene: Ohne oder mit Fluorid - So gefährlich ist der Inhaltsstoff in Zahnpasta.

Mehr Quellen: https://www.zm-online.de/news/gesellschaft/sars-cov-2-beeintraechtigt-auch-das-mundgefuehl/; https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.05.04.20090902v3

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Diese Dinge sind schlecht für Ihre Zähne

Snacks: Knabbereien wie Chips und Flips oder auch Gummibärchen, Bonbons und andere Süßigkeiten enthalten viel Zucker und Stärke. Diese wird von Plaque-Bakterien in Säure umgewandelt, die wiederum den Zähnen, genauer gesagt dem Zahnschmelz, schadet. Ein weiterer Nachteil: Snacks sorgen für eine verminderte Produktion von Speichel, der im Mund eine wichtige Schutzfunktion übernimmt.
Snacks: Knabbereien wie Chips und Flips oder auch Gummibärchen, Bonbons und andere Süßigkeiten enthalten viel Zucker und Stärke. Diese wird von Plaque-Bakterien in Säure umgewandelt, die wiederum den Zähnen, genauer gesagt dem Zahnschmelz, schadet. Ein weiterer Nachteil: Snacks sorgen für eine verminderte Produktion von Speichel, der im Mund eine wichtige Schutzfunktion übernimmt. © Pixabay
Fruchtsäfte: Das Problem bei Fruchtsäften ist der teilweise hohe Zuckergehalt. Orangensäfte enthalten manchmal nur unwesentlich weniger Zucker als Limonaden.
Fruchtsäfte: Das Problem bei Fruchtsäften ist der teilweise hohe Zuckergehalt. Orangensäfte enthalten manchmal nur unwesentlich weniger Zucker als Limonaden. © Pixabay
Kaffee: Es ist kein Geheimnis. Kaffee sorgt für Verfärbungen der Zähne. Das gleiche gilt für das ...
Kaffee: Es ist kein Geheimnis. Kaffee sorgt für Verfärbungen der Zähne. Das gleiche gilt für das ... © Pixabay
Rauchen: Es erhöht zudem das Risiko für Entzündungen des Zahnfleisches und kann zu Zahnverlusten führen. Im schlimmsten Fall kann Rauchen auch Mund-, Lippen oder Zungenkrebs verursachen.
Rauchen: Es erhöht zudem das Risiko für Entzündungen des Zahnfleisches und kann zu Zahnverlusten führen. Im schlimmsten Fall kann Rauchen auch Mund-, Lippen oder Zungenkrebs verursachen. © Pixabay
Piercings: Metalle von Piercings im Mundbereich schaden nicht nur den Zähnen, sondern auch dem Zahnfleisch. Dies kann teilweise gravierende Folgen haben, Zähne können im schlimmsten Fall sogar ausfallen.
Piercings: Metalle von Piercings im Mundbereich schaden nicht nur den Zähnen, sondern auch dem Zahnfleisch. Dies kann teilweise gravierende Folgen haben, Zähne können im schlimmsten Fall sogar ausfallen. © Pixabay
Wein: Die in Rotwein enthaltenen chromogenen Moleküle und Tannine können zu einer Verfärbung der Zähne führen. Gleichzeitig schadet die Säure in Rot- und Weißwein dem Zahnschmelz.
Wein: Die in Rotwein enthaltenen chromogenen Moleküle und Tannine können zu einer Verfärbung der Zähne führen. Gleichzeitig schadet die Säure in Rot- und Weißwein dem Zahnschmelz. © Pixabay
Zähneknirschen: Speziell angefertigte Schienen können übermäßiges nächtliches Zähneknirschen und dadurch Schäden an der Zahnsubstanz vermeiden.
Zähneknirschen: Speziell angefertigte Schienen können übermäßiges nächtliches Zähneknirschen und dadurch Schäden an der Zahnsubstanz vermeiden. © picture alliance / dpa
Essstörungen: Auch auf die Zähne können Sie sich auswirken. Denn Menschen etwa, die unter der Binge-Eating-Störung leiden, bekommen periodische Heißhungerattacken und verlieren die Kontrolle über Ihr Essverhalten. Dieses exzessive Essverhalten kann schädlich für die Zähne sein.
Essstörungen: Auch auf die Zähne können Sie sich auswirken. Denn Menschen etwa, die unter der Binge-Eating-Störung leiden, bekommen periodische Heißhungerattacken und verlieren die Kontrolle über Ihr Essverhalten. Dieses exzessive Essverhalten kann schädlich für die Zähne sein. © picture alliance / dpa
Verpackungen oder Flaschen mit dem Mund öffnen: So wie im Bild sollte es eigentlich sein. Doch viele Menschen öffnen Bierflaschen oder andere Verpackungen mit den Zähnen. Das sollten Sie besser lassen, da die Materialien theoretisch splittern könnten. Auf alle Fälle ist das Öffnen von Verpackungen schädlich für die Zähne. Ähnlich ist es mit dem Stifte oder Fingernägel kauen.
Verpackungen oder Flaschen mit dem Mund öffnen: So wie im Bild sollte es eigentlich sein. Doch viele Menschen öffnen Bierflaschen oder andere Verpackungen mit den Zähnen. Das sollten Sie besser lassen, da die Materialien theoretisch splittern könnten. Auf alle Fälle ist das Öffnen von Verpackungen schädlich für die Zähne. Ähnlich ist es mit dem Stifte oder Fingernägel kauen. © Pixabay

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