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Experte im Exklusiv-Interview: Positive Corona-Prognose für den Winter 2022/23 – vor allem aufgrund einer Tatsache

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Von: Juliane Gutmann

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Professor Salzberger erklärt im Interview, warum er zuversichtlich ist in Hinblick auf die Corona-Wintersaison 2022/23.

Die Lockerungen der Corona-Infektionsschutzmaßnahmen Ende März werden aktuell heiß debattiert. Viele Virologen und Virologinnen warnen vor einem „harten Corona-Winter 2022/23“, falls im Sommer 2G+-Regelungen, Maskenpflicht und andere Coronaschutz-Bestimmungen wegfallen. Auch die Angst vor neuen Corona-Varianten treibt aktuell viele Entscheiderinnen und Entscheider in Politik und Gesundheitswesen um. Im Exklusiv-Interview mit der Ippen-Zentralredaktion äußert sich Professor Bernd Salzberger als Leiter der Infektiologie am Universitätsklinikum Regensburg optimistisch in Hinblick auf den Winter.

Er begründet dies unter anderem mit dem sich langsam ausbreitenden Herdenschutz: „Es mehren sich die Anzeichen dafür, dass die Kombination von Infektion und Impfung, die ja jetzt sehr sehr viele haben von den jüngeren Menschen, ein sehr gutes Bollwerk gegen neue Infektionen ist“, so der Infektiologe. Rund 20 Prozent der Bürgerinnen und Bürger werden sich im Laufe der aktuellen Infektionswelle mit Corona infizieren, so der Professor. Diese Ziffer und die hohe Anzahl an durchgeimpften Menschen würden die Herdenimmunität fördern und das gebe „vielleicht schon einen ganz guten Schutz für den Winter“, wie Salzberger erklärt.

Alle exklusiven Ippen-Interviews zum Thema Corona finden Sie hier*

Superimmun dank Impfung und Genesenenstatus: Wer besonders gut gegen Covid-19 gewappnet ist, erfahren Sie im Artikel „Die „Superimmunen“ leiten das Ende der Pandemie ein: Forschende mit verheißungsvollen Studienergebnissen“.

Im Ippen-Interview spricht Professor Salzberger vom Uniklinikum Regensburg darüber, wie eine Herdenimmunität den Winter 2022/23 retten könnte.
Im Ippen-Interview spricht Professor Salzberger vom Uniklinikum Regensburg darüber, wie eine Herdenimmunität den Winter 2022/23 retten könnte. © IPPEN.MEDIA

Corona-Impfung schützt nicht nur vor Omikron

Daten aus Südafrika zeigen „dass die Infektion mit Omikron, vor allen Dingen zusätzlich zur Impfung, eine sehr gute Immunität auch gegen andere Varianten gibt“, informiert Bernd Salzberger als Facharzt für Innere Medizin und Infektiologie. Menschen würden also nach Infektion und Impfung nicht nur eine spezifische Omikron-Immunität ausbilden. „Das wird uns auch helfen, egal was kommt“, so Salzberger im Interview. Es könne nämlich tatsächlich sein, dass eine ganz andere Variante noch auftauchen wird. „Ein Kind von Delta, ein Kind von Gamma oder was auch immer, was dann wieder andere Eigenschaften hat und uns mehr Probleme bereiten wird“, so der Corona-Experte. (jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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