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Ein Corona-Schnelltest an einer Teststation für Schüler und Personal am Sigena-Gymnasium in Nürnberg zeigt das Testergebnis „negativ“ (ein Balken) an.
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Ein Corona-Schnelltest an einer Teststation für Schüler und Personal am Sigena-Gymnasium in Nürnberg zeigt das Testergebnis „negativ“ (ein Balken) an.

Corona-Tests im Überblick

Antigen-Schnelltest, PCR- oder Selbsttest? Dieser Test liefert das sicherste Ergebnis

Es muss weitaus häufiger auf Corona getestet werden, so die Forderung vieler Virologen. Erfahren Sie hier, welche Corona-Tests zur Verfügung stehen.

Neben der Corona-Impfung ist die Covid-Teststrategie aktuell ein heiß diskutiertes Thema – sei es in der Politik oder beim wöchentlichen virtuellen Stammtisch. Vor allem in Schulen und anderen Örtlichkeiten, an welchen viele Menschen aufeinandertreffen, wäre die Einführung einer Teststrategie wichtig, so die Forderung von Gesundheitsexperten wie Karl Lauterbach. Dieser fürchtet die Verschwendung wertvoller Tests, wie ihn das ZDF zitiert: „Statt dass die Tests für junge Partygänger verschwendet werden, die sich in der Apotheke noch rasch testen lassen wollen, bevor es losgeht, sollten die Tests zweimal pro Woche in den Schulen eingesetzt werden. (...) Das hätte neben den Pflegeeinrichtungen für mich die höchste Priorität“.

Schulen, Kitas, Kinos, Theater, Bars: Aktuell wird debattiert, wie das gesellschaftliche Leben wieder mehr geöffnet werden könnte – mithilfe von Schnelltests vor dem Betreten von Kinosaal, Kneipe oder Klassenzimmer. Das Bundesland Baden-Württemberg startete dazu zusammen mit der Stadt Tübingen am 16. März 2021 das Modellprojekt „Öffnen mit Sicherheit“. „Denn mit der breiten Verfügbarkeit von relativ einfach durchzuführenden Schnelltests eröffnen sich nun neue Möglichkeiten für Öffnungen, ohne dass dabei unverantwortliche Risiken eingegangen werden müssen“, informiert dazu das Staatsministerium Baden-Württemberg: „Das Land will, auch und gerade in Zeiten erhöhter Inzidenzen, in einem Modellprojekt Erfahrungen sammeln, ob durch den intensiven Einsatz von Schnelltests auch zusätzliche Öffnungsschritte umsetzbar sind“, heißt es weiter. Ob sich das Vorgehen bundesweit durchsetzt, bleibt abzuwarten. Bund und Länder haben sich zwar auf Öffnungsschritte geeinigt, aber die Länder können Lockerungen der Corona-Maßnahmen nur in Abhängigkeit von der Entwicklung des Infektionsgeschehens umsetzen.

Lesen Sie auch: „Corona-Spucktest“: Neuartige Tests versprechen schnelle Ergebnisse – so funktionieren sie.

Ein Schulkind aus Bayern mit Corona-Schnelltest: Der Covid-19 Antigen-Schnelltest zum Eigentest zeigt hier ein negatives Ergebnis an.

PCR-, Antigen- und Schnelltest: Corona-Tests im Überblick

Eine ausgeklügelte Teststrategie ist vor allem vor dem Hintergrund sinnvoll, dass Infizierte – ob mit oder ohne Symptome – schnell isoliert werden können und somit keine anderen Menschen mehr anstecken. Menschen mit einer hohen Viruslast, sogenannte Superspreader, werden zudem früher erkannt und Infektionsketten schneller durchbrochen, heißt es vonseiten des Bayerischen Rundfunks. Doch Testen sei eine Momentaufnahme und nur dann sinnvoll, wenn es regelmäßig stattfindet. Ebenfalls gut zu wissen: Schnell- und Selbsttests haben gegenüber den PCR-Tests eine höhere Fehlerrate. Daher sollte nach jedem positiven Schnell- und Selbsttest immer ein PCR-Test erfolgen, um die Diagnose abzusichern.

PCR-Test: Der „Goldstandard“ unter den Corona-Tests, wie das Bundesgesundheitsministerium informiert. Die Probenentnahme erfolgt durch medizinisches Personal durch Nasen- oder Rachenabstrich – die Auswertung durch Labore. PCR-Tests werden eingesetzt, um bei Personen mit Corona-Symptomen abzuklären, ob eine Infektion mit Sars-CoV-2 vorliegt oder um einen positiven Schnell- oder Selbsttest zu verifizieren. Ein PCR-Test kann auch längere Zeit nach einer Erkrankung das Virus nachweisen.

Antigen-Schnelltest: In dem Fall erfolgt ebenfalls ein Nasen- oder Rachenabstrich. In der Regel wird der Antigentest von Fachpersonal durchgeführt, allerdings gibt es Ausnahmen in Schulen und Unternehmen, wenn Personal geschult wurde, so das ZDF. Ein Ergebnis liegt hier bereits nach rund 15 Minuten vor. Seit 8. März hat jeder Anspruch auf mindestens einen Schnelltest pro Woche, so das Bundesgesundheitsministerium. Diese werden in Testzentren der Gesundheitsämter vor Ort oder von Apotheken und Ärzten durchgeführt, heißt es weiter. Antigen-Schnelltests kommen derzeit in Pflegeheimen, Krankenhäusern oder Schulen zum Einsatz, um Personal oder Bewohner regelmäßig zu testen.

Selbsttest: Jeder kann diesen Corona-Test selbst daheim durchführen. Es gibt verschiedene Selbsttests, die alle einfach in der Handhabung sind, damit auch ungeschulte Privatpersonen sie anwenden können. Der Test kann etwa mit einem Nasenabstrich oder mit Speichel erfolgen. Im März sollte es zu ersten Zulassungen kommen, danach sollen die Selbsttests flächendeckend in Apotheken, im Einzelhandel und bei Discountern zu kaufen sein.

Antikörpertest: Dient zum Nachweis, ob jemand eine Corona-Infektion bereits durchgemacht hat und der Körper infolge Antikörper gebildet hat, informiert das ZDF.

Mehr Quellen: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/fuenf-oeffnungsschritte-1872120; https://stm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/

Umfrage zum Thema Corona-Schnelltest

Weiterlesen: Reha nach Covid-19: Das Atmen wieder lernen durch gezielte Corona-Rehabilitation – Eine Patientin berichtet.

Von Yoga bis Qigong: Stress abbauen und entspannen

Ob eher fitnessbetont oder auf Entspannung bedacht: Wer Lust auf Yoga hat, findet meist auch die Form, die ihm am meisten liegt. Foto: Christin Klose
Ob eher fitnessbetont oder auf Entspannung bedacht: Wer Lust auf Yoga hat, findet meist auch die Form, die ihm am meisten liegt. Foto: Christin Klose © Christin Klose
Tief durchatmen: Wer sich entspannen will, muss dafür nicht unbedingt auf dem Sofa liegen. Sportarten wie Yoga nehmen neben dem Körper auch den Geist in den Blick. Foto: Christin Klose
Tief durchatmen: Wer sich entspannen will, muss dafür nicht unbedingt auf dem Sofa liegen. Sportarten wie Yoga nehmen neben dem Körper auch den Geist in den Blick. Foto: Christin Klose © Christin Klose
Karin Sedlmeier beim Tai Chi. In ihrer Schule lehrt sie Tai Chi und Qigong. Foto: Andreas Eberl
Karin Sedlmeier beim Tai Chi. In ihrer Schule lehrt sie Tai Chi und Qigong. Foto: Andreas Eberl © Andreas Eberl
Entspannung durch vorherige Anspannung: Viele Sportarten, die sich dem Stressabbau verschrieben haben, wie die Progressive Muskelentspannung, funktionieren auf diese Weise. Foto: Andrea Warnecke
Entspannung durch vorherige Anspannung: Viele Sportarten, die sich dem Stressabbau verschrieben haben, wie die Progressive Muskelentspannung, funktionieren auf diese Weise. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Karin Sedlmeier ist Besitzerin einer Qigong- und Tai-Chi-Schule sowie Tai-Chi- und Qigong- Lehrerin. Foto: Andreas Eberl
Karin Sedlmeier ist Besitzerin einer Qigong- und Tai-Chi-Schule sowie Tai-Chi- und Qigong- Lehrerin. Foto: Andreas Eberl © Andreas Eberl
Ulrika Eiworth arbeitet als Nia-, Yoga-, Pilates- und Aerobic-Lehrerin in Mosbach. Foto: Kai Köhler
Ulrika Eiworth arbeitet als Nia-, Yoga-, Pilates- und Aerobic-Lehrerin in Mosbach. Foto: Kai Köhler © Kai Köhler

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