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Corona-Infektion: Welche Symptome ein gutes Zeichen sind

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Von: Alina Schröder

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Studie entlarvt: Kopfschmerzen können bei einer Corona-Infektion ein gutes Zeichen sein.
Studie entlarvt: Kopfschmerzen können bei einer Corona-Infektion ein gutes Zeichen sein. © DC_2/Imago

Corona-Krankheitsverläufe sind von Mensch zu Mensch verschieden – und doch fällt in einer Studie ein Symptom auf, das auf eine positive Prognose hindeutet.

Frankfurt – Liegt eine Corona-Infektion vor, äußert sich die Krankheit oftmals durch typische Erkältungs- und Grippesymptome wie Schnupfen, Halsschmerzen oder Husten. Diese unterscheiden sich jedoch von Verlauf zu Verlauf.

Häufig werden Erkrankte darüber hinaus von mäßigen bis starken Kopfschmerzen geplagt. Doch dieses Symptom könnte sogar ein gutes Zeichen sein: Ersten Hinweisen zufolge deuten Kopfschmerzen bei Risikopatientinnen und -patienten auf eine positive Prognose und eine höhere Überlebenschance hin. Forschende haben das nun näher analysiert.

Corona-Studie untersucht Symptome: Kopfschmerzen erhöhen Überlebenschance

In einer neuen US-Studie, die in der Datenbank PubMed veröffentlicht wurde, untersuchte das Forschungsteam 48 Studien mit mehr als 43.000 Covid-Patientinnen und Patienten, die sich in stationärer Behandlung befanden. Rund 81 Prozent überstanden die Infektion, mehr als 18 Prozent verstarben. Anschließend wurden die spezifischen Corona-Symptome und der Krankheitsverlauf näher betrachtet – mit einer besonderen Auffälligkeit: Erkrankte, die unter Kopfschmerzen litten, wiesen eine deutlich höhere Überlebensrate auf als andere Patientinnen und Patienten. Das Alter spielte dabei laut den Forschenden keine Rolle.

Kopfschmerzen lassen den Erkenntnissen zufolge bei einer akuten Covid-Infektion auf spezielle Prozesse im Körper rückschließen, die die Immunabwehr stärken. Um welche Prozesse es sich genau handelt, sei noch unklar und sei nun Gegenstand weiterer Untersuchungen. Neben Kopfschmerzen fielen den Forschenden aber auch weitere Symptome auf, die die Überlebensrate erhöhen können, darunter:

Krankheitszeichen wie Atemnot hingegen wurden mit einer geringeren Überlebenschance assoziiert. Da das Virus Sars-CoV-2 immer weiter mutiert, ändert sich aber auch bei vielen Erkrankten die Ausprägung der Symptome sowie der Krankheitsverlauf. Forschende sind zuletzt auf ein neues Corona-Hauptsymptom gestoßen. Der Ursprung der Pandemie ist allerdings auch nach rund drei Jahren noch nicht gänzlich geklärt. In einer umstrittenen neuen Corona-Studie heißt es nun, es sei tatsächlich in einem Labor entstanden. (asc)

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