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Die Corona-Impfung schützt vor schweren Krankheitsverläufen – doch nicht jeder darf sich impfen lassen.
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Die Corona-Impfung schützt vor schweren Krankheitsverläufen – doch nicht jeder darf sich impfen lassen.

Empfehlung des RKI

Bestimmte Allergie spricht gegen Corona-Impfung: In welchem seltenen Fall man sich nicht impfen lassen darf

  • Juliane Gutmann
    VonJuliane Gutmann
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Gesundheitsbehörden weltweit empfehlen die Corona-Impfung für Erwachsene und in vielen Ländern auch für Kinder. Wann man sich nicht impfen lassen darf, erfahren Sie hier.

Seit 13. Dezember wird der Kinderimpfstoff von BioNTech/Pfizer an alle zuständigen Impfstellen ausgeliefert, wie das Bundesministerium für Gesundheit informiert. Damit können jetzt nicht mehr nur Erwachsene, sondern auch Kinder ab fünf Jahren immunisiert werden. Das Robert Koch-Institut (RKI) als biomedizinische Leitforschungseinrichtung der deutschen Bundesregierung empfiehlt die Corona-Impfung in erster Linie deshalb, weil sie der sicherste Weg sei, einen Schutz vor Covid-19 aufzubauen. „Die COVID-19-Impfung trägt bedeutend zur Eindämmung der Pandemie bei!“, heißt es weiter in einer RKI-Information.

Alle Personen im Alter ab 18 Jahren sollten eine Corona-Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff in einem Mindestabstand von drei Monaten zur vollendeten Grundimmunisierung bekommen, so die aktuelle Empfehlung der ständigen Impfkommission (Stiko). Außerdem heißt es in einer Pressemitteilung der Stiko: „Die STIKO aktualisiert ihre COVID-19-Impfempfehlung und empfiehlt Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren mit Vorerkrankungen die Impfung gegen COVID-19. Bei individuellem Wunsch können auch Kinder ohne Vorerkrankung geimpft werden“.

Doch es gibt Gründe, die gegen eine Corona-Impfung sprechen. Wer sollte sich nicht impfen lassen?

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In welchen Fällen man sich nicht gegen Corona impfen lassen sollte

Es gibt nur sehr wenige Kontraindikationen und Gründe, warum eine Person sich dauerhaft oder vorübergehend nicht gegen Covid-19 impfen lassen kann, so das RKI. Folgende Kontraindikationen bestehen:

  • Bekannte Allergien gegen Bestandteile der Corona-Impfung: Dem RKI zufolge wird vermutet, dass gemeldete anaphylaktische Reaktionen auf die Polyethylenglykol(PEG)-Komponenten in den Impfstoffen zurückgeführt werden könnten. Diese Substanz ist auch in vielen Medikamenten und in vielen Kosmetika enthalten. Sicher ist man sich bislang allerdings nicht, welcher Impfstoff-Inhaltsstoff tatsächlich für Nebenwirkungen der Impfung verantwortlich sein kann. Diskutiert werden dem RKI zufolge auch Phosphocholin oder die mRNA selbst als Auslöser von allergischen Reaktionen.
  • Vorbestehendes Thrombose-mit-Thrombozytopenie-Syndrom (TTS) oder ein Kapillarlecksyndrom: In diesen Fällen scheiden Vektorimpfstoffe wie das Produkt von Astrazeneca aus. mRNA-Impfstoffe können dem RKI zufolge allerdings verwendet werden.
  • Infektionen, die mit über 38 Grad Fieber einhergehen: Nach Abklingen des Infekts ist eine Impfung allerdings möglich.

Krebs, rheumatologische Erkrankungen, Einnahme von Gerinnungsmedikamenten, neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder chronische Krankheiten wie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder Nierenerkrankungen oder banale Infekte zählen dem RKI zufolge NICHT zu den Kontraindikationen, die gegen eine Corona-Impfung sprechen. (jg) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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