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Corona: Genesenen-Status nur noch drei Monate – ist das sinnvoll?

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Von: Jasmin Pospiech

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Auf einer Tür sind Öffnungszeiten angegeben sowie ein Zettel mit der 2G-Regel geklebt. (Symbolbild)
Auch Genesenen-Nachweise, die vor der Verkürzung der Gültigkeit am Samstag ausgestellt worden sind, erlauben nach rund 90 Tagen keinen Zugang zu 2G-Veranstaltungen mehr. (Symbolbild) © Peter Kneffel/dpa

Das Robert Koch-Institut hat den Genesenen-Status von sechs auf drei Monate verkürzt. Auch die Quarantäneregeln haben sich wesentlich geändert.

Berlin – Für viele ist es überraschend: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Samstag, den 15. Januar 2022, angekündigt, dass Menschen, die in der Vergangenheit an Corona erkrankt sind, nur noch drei Monate als genesen gelten. Zum Vergleich: Zuvor sind es noch sechs Monate gewesen.
Damit hat sich der Genesenen-Status halbiert – von 180 auf nur noch 90 Tage, weiß 24vita.de.*

Erkrankte gelten darüber hinaus als vom Coronavirus genesen, wenn ihre Infektion mittels eines PCR-Tests nachgewiesen worden ist. Außerdem darf der positive Test nicht länger als zwei Tage zurückliegen. Zudem verändern sich auch die Quarantäneregelungen. Personen, die mit Infizierten Kontakt haben, sind zwar von der zehntägigen Quarantäne ausgenommen, aber nur, wenn sie entweder geimpft oder genesen sind. Das hat das RKI auf seiner Webseite öffentlich mitgeteilt.

Dagegen steht allerdings, dass einige Virologen noch zum Jahresanfang erklärt haben, dass sie den bisher gültigen sechsmonatigen Schutz nach einer Corona-Infektion für sinnvoll halten beziehungsweise dieser sogar bis zu einem Jahr anhalten kann. Gesundheitsminister Lauterbach hat selbst vor wenigen Monaten noch erklärt: „Wir wissen, dass der Genesenen-Status sehr gut schützt.“ *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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