1. Startseite
  2. Ratgeber
  3. Gesundheit

Ist im Frühjahr Schluss mit Corona? Kassenärzte-Chef gibt Grund zur Hoffnung

Erstellt:

Von: Jennifer Köllen

Kommentare

Sommer in Berlin mit drei lesenden Frauen
Viele Menschen genießen die aktuelle Sommerhitze nach einem viel zu mauen Frühling. © Annette Riedl/dpa

Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung sagt ein Ende der Pandemie voraus. Doch der Herbst könnte nochmal gefährlich werden. Vor allem für Kinder.

Berlin – Wohl jeder wünscht sich ein Ende der Pandemie. Und das so schnell wie möglich. Jetzt gibt der Chef der kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) Grund zur Hoffnung. Andreas Gassen rechnet mit einem Ende der Corona-Pandemie in einem halben bis Dreivierteljahr. Zur „Rheinischen Post“ sagt Gassen: „Ich gehe davon aus, dass im Frühjahr 2022 Schluss sein wird mit Corona.“ Laut dem Kassenärzte-Chef würde diese Einschätzung auch von renommierten Wissenschaftlern geteilt.
Warum dieser Herbst auch für Kinder nochmal gefährlich werden könnte, verrät 24vita.de hier.*

Doch wie kann das sein? Derzeit steigen die Zahlen. Außerdem gibt es immer mehr Mutationen. Gassen berücksichtig dies. Im Herbst würden die Infektionszahlen noch einmal steigen, sagt er. Doch auch die Impfquote und die Zahl der Genesenen, die Antikörper in sich hätten, würde steigen. Daher werde es so hohe Zahlen wie im vergangenen Winter nicht mehr geben.

Doch noch ist Sommer 2021. Und wir stecken mitten in der Corona-Pandemie. Das Robert Koch-Institut hat eine vierte Welle ausgerufen. Laut RKI stecken sich derzeit vor allem junge Erwachsene mit Corona an. Auch ein Grund: die neue, hochansteckende Corona-Variante C.1.2.. Denn sie weist mehr Mutationen auf, als jede andere bisher entdeckte Variante. Außerdem verändere sie sich besonders schnell, heißt es in der aktuellen Preprint-Studie. Aus diesem Grund sei sie möglicherweise ansteckender als andere Corona-Formen. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

Auch interessant

Kommentare