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Cashewkerne: Diesen Einfluss hat der regelmäßige Verzehr auf die Gesundheit

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Von: Karolin Schäfer

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Cashewkerne sollen bei regelmäßigem Verzehr nicht nur das Herz schützen, sondern auch gut fürs Gehirn sein.
Cashewkerne sollen bei regelmäßigem Verzehr nicht nur das Herz schützen, sondern auch gut fürs Gehirn sein. © Alex Salcedo/imago

Cashewkerne eignen sich nicht nur als Snack für zwischendurch, sondern liefern auch wertvolle Mineralstoffe. Wie sich die Kerne auf die Gesundheit auswirken.

Frankfurt – Ob im Studentenfutter oder Müsli – Cashewkerne sind zwischen den Mahlzeiten eine gesunde Alternative zu Chips und Schokolade. Für Menschen, die auf Molkerei-Produkte verzichten, bieten sie ein ideales pflanzliches Ersatzprodukt. Dank enthaltener B-Vitamine, Magnesium, Kalium, Eisen und Phosphor gelten sie als besonders nahrhaft.

Doch was macht Cashews so gesund? Mit 572 Kalorien pro 100 Gramm gelten sie nicht gerade als Schlankmacher. Laut Apotheken Umschau sind die Kerne mit 20 Prozent aber wahre Proteinlieferanten. Der Fettgehalt mit 42 Prozent ist im Vergleich zu anderen Nüssen niedriger. Übrigens handelt es sich bei Cashews entgegen weitverbreiteter Annahme nicht um Nüsse, sondern wie auch bei Mandeln um eine Steinfrucht.

Nährwerte: 100 Gramm Cashewkerne
Kalorien572
Fett42 Gramm
Eiweiß18 Gramm
Kohlenhydrate30 Gramm
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung

Cashewkerne: Regelmäßiger Verzehr schützt Herz und Gehirn

Der regelmäßige Verzehr von Nüssen soll das Herz schützen, fanden Forschenden für die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) heraus. Sie vermuteten, dass die auch in Cashewkernen enthaltene Polyphenole, Ballaststoffe sowie ungesättigten Fettsäuren das Risiko, an koronaren Herzkrankheiten zu erkranken, senken. Da Nüsse, Cashews und Mandeln Lebensmittel mit einer hohen Energiedichte sind, empfiehlt die DGE nicht mehr als eine handvoll am Tag, also etwa 25 Gramm.

Die Ergebnisse einer Studie der Loma Linda University Health in den USA deuteten darauf hin, dass der „regelmäßige Verzehr von Nüssen die Gehirnwellenfrequenzen stärkt“. Für die Untersuchung sollten Probanden neben Mandeln und Cashewkernen auch Erdnüsse, Pekannüsse, Pistazien und Walnüsse konsumieren. „Diese Studie liefert signifikante nützliche Ergebnisse, indem sie zeigt, dass Nüsse für Ihr Gehirn genauso gut sind wie für den Rest Ihres Körpers“, erklärte der Hauptautor der Studie, Lee Berk.

Cashewkerne: Diese Auswirkungen hat der Verzehr auf die Gesundheit

Obwohl Cashewkerne eine hohe Energiedichte haben, wirke sich ein moderater Verzehr (30 Gramm pro Tag) nicht auf das Körpergewicht aus. So lautete zumindest das Ergebnis einer indischen Studie der Madras Diabetes Research Foundation. Bei moderatem Verzehr erhöhe sich im Vergleich zur Kontrollgruppe demnach nicht das LDL-Cholesterin, auch „schlechtes“ Cholesterin genannt. Der Wert des „guten“ Cholesterin, dem HDL, stieg beim Verzehr der Probanden, die über einen Zeitraum von 12 Wochen täglich Cashewkerne aßen. Auch mit anderen Lebensmitteln lässt sich das LDL-Cholesterin gezielt senken.

Auf Basis der Ergebnisse wurde „vorgeschlagen, Nüsse in eine gesunde Ernährung zur Vorbeugung von mit Fettleibigkeit in Zusammenhang stehenden chronischen Krankheiten, einschließlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aufzunehmen“, schrieben die Autor:innen der Studie. Das liege unter anderem daran, dass Cashewkerne reich an Ballaststoffen seien und das Sättigungsgefühl steigern. Allerdings bedarf es weiterer Untersuchungen, wiesen die Forschenden hin.

Cashewkerne zur Vorbeugung gegen Bluthochdruck und Schlaganfälle

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Verbraucher:innen zur Vorbeugung von Bluthochdruck und Schlaganfällen Lebensmittel mit einem hohen Kalium-Gehalt auf den Speiseplan zu setzen. Das könne vor allem durch den Verzehr unverarbeiteter Lebensmittel, unter anderem auch Cashewkerne, gelingen. Diese enthalten laut DGE etwa 550 Milligramm Kalium pro 100 Gramm. (kas)

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