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Männergesundheit

Brechen wir das Tabu Erektionsstörungen

Sexualstörungen wie erektile Dysfunktion stehen ganz oben auf der Liste von Erkrankungen, über die die man nicht spricht.

Somit leiden viele Betroffene im Stillen, obwohl in etwa jeder zehnte Mann an Erektionsstörungen wie erektiler Dysfunktion (ED) leidet. Es ist jedoch eines der Probleme, über das man mit Freunden, dem Partnern oder sogar einem Arzt nicht spricht.

Es gibt eine Anzahl an Studien die von Online Ärzten und Apotheken Servicen in Auftrag gegeben wurden die besagen, dass der Blamage Faktor viele Männer davon abhält sich behandeln zu lassen. Jeder dritte der Betroffenen gibt zu, dass er keine Hilfe sucht, einfach, weil es zu peinlich ist.

Die Nachteile des Schweigens

Das Ignorieren von Erektionsproblemen kann sowohl körperlich als auch geistig frustrierend sein. In vielen Fällen führt dies zu Vertrauensverlust, Stress und Beziehungsproblemen.

Oft ist den Betroffenen nicht bewusst, dass Erektionsstörungen mit verschiedenen anderen Zuständen in Verbindung gebracht werden, und oft ein Hinweis auf potenziell schwerwiegende medizinische Probleme sein kann.

Es gibt eine Vielzahl von Dingen, die erektile Dysfunktion verursachen kann – angefangen von niedrigem Testosteron und hormonellen Ungleichgewicht bis hin zu hohem Cholesterinspiegel und Herzerkrankungen. Erektionsstörungen können auch psychische Ursachen haben, wie Angstzustände oder Depressionen oder sind ein Mix aus beiden.

Eine der häufigsten Ursachen ist jedoch Diabetes und es ist deshalb ratsam, dass sich Betroffene einem Blutzucker Test unterziehen.

Keine Frage des Alters

Die meisten Männer leiden ab und zu an Erektionsstörungen – einfach weil sie müde oder abgelenkt sind, aber dies ist normalerweise nur vorübergehend. Für andere kann es jedoch ein anhaltendes Problem sein.

Die Hälfte aller Männer über 40 leidet an Erektionsstörungen, wobei das Problem bei älteren Männern immer häufiger auftritt. Erektile Dysfunktion ist jedoch eine sehr häufige Erkrankung, die Männer jeden Alters betreffen kann. Einer von vier Männern erhält die Diagnose erektile Dysfunktion noch vor dem 40sten Lebensjahr, wobei die Tendenz steigend ist.

Das Problem beim Namen nennen

Für die Mehrheit der Patienten ist die medikamentöse Behandlung äußerst effektiv. Es gibt verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente, um das Problem zu lösen. Viagra ist der Markenname des Medikamentes des Pharmakonzerns Pfizer, das den meisten Menschen ein Begriff ist. Es gibt aber eine Reihe von anderen Medikamenten zur Behandlung von erektiler Dysfunktion, wie zum Beispiel das Medikament Levitra von Bayer, einschließlich generischer Versionen der berühmten "blauen Pille". Wie bei allen Medikamenten ist es wichtig, dass diese verschreibungspflichtigen Medikamente von seriösen Anbietern gekauft werden. Das Internet ist überflutet von dubiosen Webseiten. Umso wichtiger ist es die Regulationen und Apothekeninformationen des Online Ärzte und Apotheken Service Anbieter genau zu überprüfen, wenn man anonym und online eine Behandlung beantragt.

Für einige Betroffenen kann auch Psychotherapie die Antwort sein, während andere Heilmittel auf Kräuterbasis ausprobieren. Lebensstiländerungen können auch oft sehr hilfreich sein, z. B. die Reduzierung des Alkoholkonsums, Nikotinabstinenz und Gewichtsverlust.

Was schwieriger zu ändern ist, ist die Abneigung der Menschen, das Tabu rund um Erektionsstörungen zu brechen. Ja, sexuelle Probleme können peinlich sein und Sie haben möglicherweise das Gefühl, dass Sie oder Ihr Partner die einzigen sind, die dieses Problem haben, doch mit großer Wahrscheinlichkeit haben bereits Ihre engsten Freunde etwas Ähnliches durchgemacht.

Die Auseinandersetzung mit dem Problem erleichtert es sich medizinische Hilfe zu holen. So können Sie die Symptome bekämpfen und sicherstellen, dass keine schlimmeren Ursachen dahinterstecken

Männergesundheit ein Thema von dem keiner spricht

In einer Studie eines deutschprachigen Magazines wurde die Situation was Themen wie Sexualgesundheit, Haarausfall und Hautalterung bei Männern in den deutschen Medien angeht, untersucht. Man fand heraus, daß diese Themen in Frauenmagazinen doppelt so oft angesprochen wurden als in Männermagazinen. Das Problem Erektionsstörungen wurde zwischen den Jahren 2017 und 2019, nur 37 Mal erwähnt.

Es ist also noch ein langer Weg bis Männer und die Medien bereit sind sich mit dem Thema offen auseinanderzusetzen und wir hoffen hiermit einen kleinen Teil zur Aufklärung beigetragen zu haben.

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