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Bluthochdruck: Sollte man wirklich keinen Kaffee trinken?

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Von: Clara Veiga Pinto

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Der Mythos, dass Kaffee der Gesundheit schade und schlecht für den Blutdruck sei, ist weit verbreitet. Doch stimmt das tatsächlich?

Frankfurt – Für viele Menschen ist ein Tag ohne Kaffee undenkbar. Dass Bluthochdruck-Betroffene sich beim Kaffee-Genuss zurückhalten sollten, hat wohl jeder schon einmal gehört. Doch hat Koffein überhaupt langfristige und negative Auswirkungen auf die Gesundheit und den Blutdruck?

Der Pflanzenstoff Koffein regt das Herz und den Stoffwechsel an. Kaffee kann bei einigen Menschen nach dem Trinken zu einer kurzfristigen Blutdruckerhöhung führen, berichtet die Deutsche Herzstiftung. Wie gefährlich ist Kaffee folglich für Menschen mit Bluthochdruck?

Bluthochdurck und Kaffee: In diesen Lebensmitteln ist viel Koffein enthalten

Diese Lebensmittel sind voller Koffein. Das berichtet die Deutsche Herzstiftung.

Kaffee bei hohem Blutdruck? Koffein wirkt immer anders

Allerdings kann Koffein seine Wirkung im Körper ganz unterschiedlich zeigen. Die Körper geübter Kaffeetrinker haben sich an den Konsum gewöhnt. Sie brauchen mehr Koffein, um bestimmte Wirkungen zu erzielen. Infolge des Gewöhnungseffektes treten die Blutdruckanstiege nach ein bis zwei Wochen nicht mehr auf – oder fallen zumindest geringer aus, heißt es bei der Deutschen Herzstiftung.

Eine Person bekommt den Blutdruck gemessen.
Während der Schwangerschaft sollte der Blutdruck regelmäßig kontrolliert werden. Ist er erhöht, muss er gegebenenfalls mit Medikamenten behandelt werden. © Christin Klose/dpa-tmn

Bluthochdruck: Ist Kaffee für Menschen mit hohem Blutdruck gefährlich?

Die Stiftung berichtet, dass die weitverbreitete Annahme, dass Kaffee für Menschen mit Bluthochdruck schlecht sei und ihren Blutdruck weiter in die Höhe treibe, durch Untersuchungen nicht bestätigt wurde. Auch die Deutsche Apotheker Zeitung erklärt, dass Kaffee für Bluthochdruck-Patienten langfristig nicht gefährlich sei.

Vorsicht bei Colagetränken: Inhaltsstoffe können krank machen

Es gebe laut der Zeitung keinen Zusammenhang zwischen Kaffee und Erkrankungswahrscheinlichkeit. Dagegen stieg das Risiko mit dem Konsum von Colagetränken – unabhängig davon, ob zuckerhaltig oder zuckerarm. Allerdings sei in diesem Fall nicht das Koffein ausschlaggebend, sondern andere Inhaltsstoffe wie Konservierungsstoffe und Farbstoffe. (Clara Pinto)

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