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Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Schwarztee blutdrucksenkende Wirkung entfaltet.
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Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Schwarztee blutdrucksenkende Wirkung entfaltet.

Ungünstige Zutat

Natürlicher Blutdrucksenker: Wer seinen Schwarztee so zubereitet, fördert den blutdrucksenkenden Effekt

Bis zu 30 Millionen Deutsche haben Bluthochdruck. Ein gesunder Lebensstil kann in vielen Fällen den Druck senken. Teetrinker sollten folgendes beachten.

Als normal gilt ein Blutdruck zwischen 120/80 und 130/85 mmHg. Bei Werten über 140/90 sprechen Mediziner von Bluthochdruck. Leicht erhöhte Werte können in der Regel durch Stressreduktion, gesunde Ernährung, viel Bewegung und ausreichend Schlaf gesenkt werden. Blutdrucksenkende Medikamente wie Betablocker kommen zum Einsatz, wenn der Druck langfristig Werte von 140/90 übersteigt.

Bluthochdruckpatienten tun gut daran, Schwarztee zu trinken, das will eine neue Studie nachgewiesen haben. Allerdings nur unter einer Bedingung.

Schwarztee gegen Bluthochdruck: Diese Regel sollten Sie beachten

US-amerikanische und dänische Forscher kamen in einer auf dem Fachportal Pubmed veröffentlichten Studie zu dem Ergebnis, dass im Schwarztee enthaltenes L-Theanin, Flavonoide wie Catechin und Polyphenole nicht nur der Darmflora und der Hirngesundheit nutzen: Zwei im Schwarztee enthaltene Polyphenole aktivieren zudem das Gen KCNQ5, wie die Wissenschaftler informieren. KCNQ5 reguliert die neuronale Aktivität und kann zu einer Erweiterung der Blutgefäße führen, wie unter anderem das Portal Fitbook informiert. Ein Fakt, der in der Zukunft beispielsweise bei der Entwicklung von blutdruckregulierenden Medikamenten wichtig werden könnte, heißt es.

Aber es gibt einen Haken: Wird Schwarztee mit Milch getrunken, hemmt diese die Aktivität von KCNQ5 und entsprechend auch die Erweiterung der Blutgefäße. Das Fazit der Studienleiter: Menschen mit Bluthochdruck sollten öfter Schwarztee trinken, jedoch die Milch weglassen. Die Forscher betonen: Nur in direkter Kombination mit dem Schwarztee ist die Aktivität des KCNQ5 wohl gestört, so Fitbook.

Zur Studie

Mehr Quellen: https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-medizin/

Weiterlesen: „Stiller Killer“: Forscher entdecken neues Frühwarnsignal für Herzkrankheiten.

So beugen Sie Arteriosklerose und damit einem Herzinfarkt am besten vor

Darum hält Nordic Walking durch das Herbstlaub Ihr Herz gesund.
Darum hält Nordic Walking durch das Herbstlaub Ihr Herz gesund. © Armin Weigel/dpa
Eine Angioplastie kann helfen, verschlossene Gefäße wieder zu erweitern, damit das Blut normal fließen kann. Foto: Franziska Gabbert
Eine Angioplastie kann helfen, verschlossene Gefäße wieder zu erweitern, damit das Blut normal fließen kann. Foto: Franziska Gabbert © Andrea Warnecke
Menschen mit Gefäßverkalkung dürfen zwei Eier in verarbeiteter Form pro Woche essen. Foto: Franziska Gabbert
Menschen mit Gefäßverkalkung dürfen zwei Eier in verarbeiteter Form pro Woche essen. Foto: Franziska Gabbert © Franziska Gabbert
Komplett auf Eier verzichten müssen Menschen mit Arteriosklerose nicht: Drei pro Woche sind in Ordnung. Foto: Franziska gabbert
Komplett auf Eier verzichten müssen Menschen mit Arteriosklerose nicht: Drei pro Woche sind in Ordnung. Foto: Franziska gabbert © Franziska Gabbert
Prof. Ernst Weigang ist Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Therapie am Evangelischen Krankenhaus Hubertus in Berlin. Foto: Martin Thomas/Paul Gerhardt Diakonie/dpa-tmn
Prof. Ernst Weigang ist Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Therapie am Evangelischen Krankenhaus Hubertus in Berlin. Foto: Martin Thomas/Paul Gerhardt Diakonie/dpa-tmn © Martin Thomas
Rita Rausch ist Ernährungsberaterin bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Foto: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V./dpa-tmn
Rita Rausch ist Ernährungsberaterin bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Foto: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V./dpa-tmn © VZ Rheinland-Pfalz

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