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Ein Bach misst seinen Bauchumfang.
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Anhand des Bauches können Sie erkennen, wie gestresst jemand ist. Warum das so ist, erfahren Sie hier.

Stress am Bauch erkennen

Dicker Bauch trotz schlanker Arme und Beine? Das könnte an toxischem Stress liegen

Sind Menschen dauerhaft gestresst, benötigt das Gehirn viel Energie. Diese nimmt es aus dem Körper – so werden Arme, Beine und Po immer schlanker. Nur der Bauchumfang nimmt zu.

Stress gilt heutzutage als die „Managerkrankheit“ und wird fast schon als etwas Heroisches betrachtet. Doch dauerhafter Stress ist ungesund und kann schlimmstenfalls zum Burnout, Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Bemerkbar macht sich der toxische Stress auch am Bauch, denn der wird im Gegensatz zum Rest des Körpers immer runder.

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Das macht Stress mit unserem Körper

Stehen wir vor einem Problem und sind unsicher, wie wir es lösen sollen, reagiert der Körper, indem er Stresshormone ausschüttet. Adrenalin flutet daraufhin unser Gehirn und lässt uns einfacher und schneller Informationen aufnehmen und verarbeiten. Dafür braucht das Gehirn sehr viel Energie, die unser Körper in Form von Glucose bereitstellt. Auch Cortisol wird von unserem Gehirn freigesetzt. Dieses entscheidet darüber, was wir lernen. Schaffen wir es anhand unserer gewählten Strategie das Problem zu lösen, geht der Cortisol-Spiegel runter und wir fühlen uns gut. Nachts schlafen wir tief und fest, während unser Gehirn die Problemlösungsstrategie abspeichert. Kurzfristiger Stress ist also durchaus etwas Gutes.

Scheitert unsere Strategie allerdings, bleibt der Cortisol-Spiegel hoch. Geht das Unsicherheitsgefühl über Jahre nicht weg, so spricht man von toxischem Stress. Das Gehirn hat dann dauerhaft einen hohen Energieverbrauch. Die benötigte Energie entnimmt das Gehirn dem Körper. Deshalb werden Menschen, die unter toxischem Stress leiden immer dünner. An Armen, Beinen und dem Po nehmen sie immer weiter ab. Nur der Bauch wird runder. Denn das ausgeschüttete Cortisol löst beim Menschen Heißhungerattacken aus, hemmt gleichzeitig den Stoffwechsel und regt den Körper dazu an, die aufgenommene Energie nicht zu verbrennen, sondern in Fettdepots abzulagern – bevorzugt am Bauch. Ob ein Mensch gestresst ist, kann man also oft an der Figur erkennen.

Was tun gegen Stress?

Oft stellt unser Beruf die Quelle von Stress dar. Doch nicht jeder kann das Problem bei der Wurzel packen und seinen Job einfach kündigen. Helfen kann in solchen Fällen beispielsweise Sport. Er kann zum Ventil für Stress werden. Auch Meditation und Yoga sind bewährte Wege, um Stress-Levels zu senken. Schlimmstenfalls kann ein Besuch beim Arzt Abhilfe schaffen. Dieser kann Antidepressiva, Schlafmittel oder Benzodiazepine, also Angstlöser verschreiben. (cw)

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