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Allergien bei Permanent Make-Up: In der Farbe stecken die Reizauslöser

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Von: Christine Pander

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Eine Frau mit dunklen Haaren trägt einen Pferdeschwanz und leuchtend rot geschminkte Lippen. Zwei Hände mit schwarzen Handschuhen umfassen ihr Gesicht und legen ein Werkzeug an Ihrer linken Augenbraue an (Symbolfoto).
Allergiker sollten bei dauerhaftem Make-Up und Tätowierungen vorsichtig sein (Symbolfoto). © imago/nikolasvn

Nicht nur Stars und Sternchen nutzen es: Permanent Make-Up ist für einige Frauen eine beliebte Alternative zum täglichen Schminken. Doch Vorsicht: Die dauerhaft unter die Haut injizierten Farbstoffe können Allergien verstärken oder auslösen.

Berlin – Abends nicht mehr abschminken, Tag und Nacht das perfekt geschminkte Antlitz in jeder Situation: Davon träumen viele Frauen. Nach Angaben des Bundesberufsverbandes für Fachkosmetikerinnen (BFD) findet das Permanent Make-Up tatsächlich viele Anhängerinnen. Ähnlich wie beim Tätowieren wird auch beim dauerhaften Make-Up an bestimmten Stellen im Gesicht die Haut eingefärbt*. Augenbrauen können auf diese Art und Weise dauerhaft unter die Haut gemalt werden, und auch Lippen werden beispielsweise kräftiger oder mit einer gewünschten Kontur versehen.

Bei einem Permanent Make-up werden Farben mit einer dünnen Nadel in die oberste Hautschicht, die Epidermis, pigmentiert. Gearbeitet wird mit einem Gerät, das wie eine Tätowiermaschine funktioniert, allerdings nach Angaben des BFD nicht so aggressiv ist. Doch ebenso wie beim Stechen eines Tattoos* wird auch beim Permanent-Make-Up die Haut verletzt. Das birgt gesundheitliche Risiken: zum Beispiel Allergische Reaktionen oder eine Entzündung der Haut. Darauf weist beispielsweise das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) seit einigen Jahren hin. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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