Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Alarmsignal: Hoher Blutdruck während der Schwangerschaft
+
Während der Schwangerschaft sollte der Blutdruck regelmäßig kontrolliert werden. Ist er erhöht, muss er gegebenenfalls mit Medikamenten behandelt werden.

Kontrolle wichtig

Alarmsignal: Hoher Blutdruck während der Schwangerschaft

Während einer Schwangerschaft arbeitet der Körper der Mutter für zwei, auch das Herz erhöht seine Leistung. Steigt der Blutdruck an, sollte dies von einem Arzt engmaschig überwacht werden.

Jena - Entwickelt sich während einer Schwangerschaft Bluthochdruck, sollte das genau überwacht und gegebenenfalls mit Medikamenten behandelt werden. Denn sonst kann sich das auf die Gesundheit von Mutter und ungeborenem Kind auswirken, warnen Mediziner der Klinik für Geburtsmedizin am Uniklinikum Jena.

Bluthochdruck, auch Hypertonie genannt, während der Schwangerschaft zeigt sich in Werten über 140/90 mmHg. Etwa 10 Prozent aller Schwangeren entwickeln ihn, bei circa 2 bis 2,5 Prozent kommt es zur sogenannten Präeklampsie, auch bekannt als Schwangerschaftsvergiftung. Hierbei verengen sich die Gefäße, der Blutdruck steigt und die Organe, unter anderem auch die Plazenta, werden schlechter versorgt - ein für Mutter und Kind gefährlicher Zustand.

Risikofaktoren hierfür sind unter anderem Übergewicht, Diabetes, ein schon vorher bestehender Bluthochdruck, Mehrlingsschwangerschaften sowie ein Alter über 40 Jahre. Um das Risiko zu senken, sollten werdende Mütter sich während der Schwangerschaft genug bewegen, gesund ernähren und auf das Gewicht achten, empfehlen die Mediziner.

Aber auch nach der Schwangerschaft braucht es eine gute Nachsorge, auch wenn sich der Blutdruck wieder normalisiert hat. So leiden etwa 40 Prozent der Mütter später an chronischem Bluthochdruck, wodurch sich die Gefahr eines Infarkts oder Schlaganfalls erhöht. dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare