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Quittenbaum
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Quitten schmecken als Gelee oder Marmelade.

Rezept

Quitten: Machen Sie aus dem ungenießbaren Obst köstliches Gelee

  • Maria Dirschauer
    VonMaria Dirschauer
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Herbstzeit ist Quittenzeit: Roh sind die gelben Früchte fast ungenießbar, aber sie eignen sich prima zum Einkochen von Marmelade und Gelee.

Im Sommer können sich Marmeladenfans* gar nicht retten vor frischen Früchten, die eingekocht werden wollen: Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen... Und was hat der Herbst zu bieten? Da kommt die Quitte ins Spiel. Sie hat von September bis November Saison. Im Supermarkt ist sie zwar selten zu finden, dafür auf Wochenmärkten und in Hofläden.

Äußerlich sowie botanisch ist sie mit Apfel und Birne verwandet. Man unterscheidet zwischen der herben Apfelquitte und der etwas milderen Birnenquitte. Im Gegensatz zum verwandten Obst eignen sich Quitten aber nicht als Rohkost, ihr Fruchtfleisch ist zu hart und sehr säuerlich. Eingemacht überzeugen sie hingegen mit ihrem intensiven Aroma und wertvollen Inhaltsstoffen wie Pektin und Kalium. Quitten eignen sich zur Herstellung von Marmelade, Saft, Sirup, Kompott sowie Wein, Likör und Schnaps. 24garten.de* kennt ein einfaches Rezept für Quitten-Likör. Aber auch gebacken schmecken sie in Form von Desserts oder als Quittenbrot. Auch zu herzhaften Gerichten, zum Beispiel zu Fleisch, kann man Quittengelee, -chutney oder -mus servieren.

Weiterlesen: Marmelicious! Marmelade kochen ist wieder cool

Quittengelee selber machen: Diese Zutaten benötigen Sie

Für das Quittengelee-Grundrezept brauchen Sie nur drei Zutaten: Quitten, Zucker und Wasser. Zuerst müssen die Früchte zu Saft verarbeitet werden, bevor ein Gelee daraus wird. Sie können es aber auch mit weiteren Aromen noch schmackhafter machen, zum Beispiel mit Zitrone, Zimt, Vanillemark oder Ingwer.

  • 1 kg Quitten
  • Wasser
  • 1 Küchentuch oder Mulltuch
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  • Einmachgläser mit Deckel

Quittengelee einfach selber machen: So geht's

  1. Quitten haben einen Flaum, den Sie zuerst mit einem trockenen Tuch oder einer Bürste gründlich abreiben müssen.
  2. Dann waschen Sie die Quitten und entfernen die Stiele.
  3. Zerteilen Sie die Früchte grob mitsamt dem Kerngehäuse, das gibt zusätzliches Aroma.
  4. Geben Sie die Stücke in einen großen Topf und füllen Sie so viel Wasser auf, dass die Quitten gerade bedeckt sind.
  5. Jetzt bringen Sie alles zum Kochen, reduzieren dann die Temperatur und lassen es eine Stunde zugedeckt köcheln, bis die Früchte weich sind und zerfallen.
  6. Legen Sie ein großes Sieb mit einem angefeuchteten Tuch aus und setzen Sie es zum Auffangen des Saftes auf einen Topf.
  7. Geben Sie die gekochten Quitten mitsamt Flüssigkeit in das Sieb und lassen Sie sie 12 Stunden, am besten über Nacht, abtropfen. Das Tuch nicht auspressen, da sonst der Quittensaft trüb wird!
  8. Am nächsten Tag geben Sie die aufgefangene Flüssigkeit (maximal 700 ml) wieder in einen Topf und fügen den Gelierzucker hinzu. Wenn nicht genug Flüssigkeit herauskommt, können Sie auch mit Apfelsaft auffüllen.
  9. Sterilisieren Sie die Einmachgläser, indem Sie die sauberen Gläser und Deckel mit kochend heißem Wasser ausspülen.
  10. Jetzt kochen Sie die Quittensaft-Zucker-Mischung wieder auf und lassen sie mindestens drei Minuten sprudelnd kochen. Dabei immer wieder umrühren.
  11. Führen Sie die Gelierprobe durch: Geben Sie einen Esslöffel des Suds auf einen kleinen Teller aus dem Tiefkühlfach. Lassen Sie das Gelee abkühlen und kontrollieren, ob es fest genug ist. Wenn nicht, lassen Sie die Masse noch einige Minuten köcheln und wiederholen dann die Gelierprobe.
  12. Jetzt können Sie das Gelee in sterilisierte Einmachgläser füllen. Verschließen Sie die Deckel fest und stellen Sie die Gläser für einige Minuten auf den Kopf.
  13. Lassen Sie das Gelee vollständig abkühlen.

Tipp: Die aufgefangenen, gekochten Quittenstücke müssen Sie nicht wegwerfen: Verarbeiten Sie sie im Mixer oder mit dem Pürierstab zu Quittenmus. Das schmeckt als Dessert gesüßt mit Rohrohrzucker oder Datteln.

Beispielbild – nicht das tatsächliche Rezeptbild

Lesen Sie auch: So machen Sie frische Marmelade in wenigen Minuten - ganz einfach

Quittengelee auf's Brot, Brötchen oder herzhaft

Gelee schmeckt nicht nur am Frühstückstisch, etwa als Aufstrich auf selbst gebackenem Brot oder auf Brötchen. Es macht sich auch lecker als Topping für Waffeln oder Pancakes und zum Plätzchenbacken (zum Beispiel für Spitzbuben). Oder machen Sie Ihr Porridge mit etwas Quittengelee fruchtiger.

Selbst gemachtes Quittengelee hält sich gekühlt etwa 6 bis 9 Monate. So kann man auch den Winter über die volle Fruchtpower genießen. Lassen Sie es sich schmecken! (mad) *Merkur.de und 24garten.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Video: Marmelade ohne Zucker: So einfach geht’s!

Auch interessant: So machen Sie aus Johannisbeeren ganz einfach selbst Saft

Was ein gesundes Frühstück ausmacht

Beeren und Müsli sind eine gute Idee zum Frühstück, allerdings keine Fertig-Cerealien. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Beeren und Müsli sind eine gute Idee zum Frühstück, allerdings keine Fertig-Cerealien. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Milch- und Joghurtprodukte zählen zwar zu einem gesunden Frühstück, aber Fertig-Fruchtjoghurts sind ein No-Go. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Milch- und Joghurtprodukte zählen zwar zu einem gesunden Frühstück, aber Fertig-Fruchtjoghurts sind ein No-Go. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Mit dem Trinken sollte man rechtzeitig am Tag beginnen, um auf die empfohlene Menge von 1,5 Litern am Tag zu kommen. Dazu zählt auch Kaffee. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Mit dem Trinken sollte man rechtzeitig am Tag beginnen, um auf die empfohlene Menge von 1,5 Litern am Tag zu kommen. Dazu zählt auch Kaffee. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Ernährungsmediziner empfehlen 500 Gramm Obst und Gemüse am Tag. Damit könne man gleich zum Frühstück anfangen - am besten mit Äpfeln und Beeren. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
Ernährungsmediziner empfehlen 500 Gramm Obst und Gemüse am Tag. Damit könne man gleich zum Frühstück anfangen - am besten mit Äpfeln und Beeren. Foto: Robert Günther/dpa-tmn © Robert Günther
Astrid Donalies arbeitet bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Foto: Fotostudio Lichtblick/dpa-tmn
Astrid Donalies arbeitet bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Foto: Fotostudio Lichtblick/dpa-tmn © Fotostudio Lichtblick
Dr. Matthias Riedl ist Diabetologe, Ernährungsmediziner und Internist sowie Geschäftsführer des Zentrums medicum Hamburg MVZ. Foto: Andreas Sibler/dpa-tmn
Dr. Matthias Riedl ist Diabetologe, Ernährungsmediziner und Internist sowie Geschäftsführer des Zentrums medicum Hamburg MVZ. Foto: Andreas Sibler/dpa-tmn © Andreas Sibler
Wer Brot zum Frühstück essen will, sollte ein Vollkornprodukt wählen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Wer Brot zum Frühstück essen will, sollte ein Vollkornprodukt wählen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose

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