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Bei Sparverträgen mit langer Laufzeit können Anleger mehr vom Zinseszinseffekt profitieren. Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn

Finanz-Tipp

Zinseszinseffekt hilft beim Vermögensaufbau

Beim Sparen auf Zeit zu setzen, kann sich lohnen. Grund ist der Zinseszinseffekt. Dieses Beispiel zeigt, welchen Unterschied der Anlagezeitraum ausmachen kann.

Frankfurt/Main (düpa/tmn) - Beim Sparen kommt es nicht allein auf die Höhe des Beitrages an. Wichtig ist auch der Anlagezeitraum. Darauf weist die Aktion "Finanzwissen für alle" der Fondsgesellschaften hin.

Dabei gilt: Je länger angespart wird und die verdienten Erträge wieder angelegt werden, desto höher fällt am Ende der Sparbetrag aus. Denn dann macht sich der Zinseszinseffekt bemerkbar.

Ein Beispiel: Ein Anleger spart monatlich 100 Euro. Nach 30 Jahren hat er insgesamt 36.000 Euro beiseitegelegt. Wird das Geld in einen Aktienfonds investiert, der eine durchschnittliche Rendite von 5 Prozent pro Jahr bringt, wächst das Sparvermögen in dem Anlagezeitraum auf fast 82.000 Euro. Hätte er die in dem Zeitraum erhaltenen Zinsen nicht reinvestiert, sondern ausgegeben, dann würden ihm am Ende rund 63.000 Euro zur Verfügung stehen.

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