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Herbst 2021

Abgabefrist für die Steuererklärung naht – dieses Datum dürfen Sie nicht vergessen

  • Anne Hund
    VonAnne Hund
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Haben Sie Ihre Steuererklärung auch noch nicht erledigt? Dann sollten Sie das neue Abgabedatum kennen. Wer in diesem Jahr eine Erklärung abgeben muss, hat nicht mehr lange Zeit.

Wer fürs Corona-Jahr 2020* noch seine Steuererklärung machen muss, sollte sich nicht mehr allzu lange Zeit lassen. Denn der Abgabetermin rückt langsam, aber sicher näher: Steuerzahler, die die Einkommensteuererklärung noch abgeben müssen, haben dafür bis Ende Oktober 2021 Zeit.

Abgabefrist für die Steuererklärung 2020 im Herbst 2021

Weil der 31. Oktober zudem ein Sonntag ist, gilt als konkrete Frist der Montag darauf, also der 1. November 2021. In Bundesländern mit dem Allerheiligen-Feiertag am 1. November endet die Abgabefrist zudem am 2. November 2021.

Gut zu wissen: Wer einen Steuerberater einschaltet, hat sogar bis zum 31. Mai 2022 Zeit.

Wie berichtet, wurde die Abgabefrist für die Steuererklärung 2020 in Folge der Coronakrise drei Monate nach hinten verschoben, so kam es zu dem neuen Datum im Herbst 2021.

Wer die Steuererklärung hingegen freiwillig abgeben kann, hat deutlich länger Zeit. Mehr zu allen relevanten Fristen für Ihre Steuererklärung erfahren Sie hier.

Stichtag für Steuererklärung verpasst? Verspätungszuschlag fällig

Verpassen sollte man die Abgabefrist auf keinen Fall. Es ist zu erwarten, dass die Finanzämter Verlängerungen der Frist über den Herbst hinaus nur selten gewähren werden.

Was, wenn man die vorgeschriebene Frist nicht einhält? Der Verspätungszuschlag beträgt grundsätzlich 0,25 Prozent der noch zu zahlenden Steuer für jeden Verspätungsmonat. Es gibt aber einen Mindestbetrag von 25 Euro pro Monat, sofern sich noch eine Steuerzahlung an das Finanzamt ergibt. Beträgt die Steuernachzahlung zum Beispiel 1.000 Euro und wird die Steuererklärung 10 Monate zu spät eingereicht, wird somit ein Verspätungszuschlag von 250 Euro fällig.

Lesen Sie zudem: Sie wollen umziehen? Unter einer Voraussetzung können Sie locker Hunderte Euro sparen.

Zwangsgeld droht in diesen Fällen

Was passiert, wenn jemand gar nicht reagiert? In der Regel erhalte der Abgabepflichtige zuerst eine Zwangsgeldandrohung per Post mit einer letzten Frist zur Abgabe der Steuererklärung, erklären Lohnsteuerhilfe-Experten. Werde die Steuererklärung innerhalb dieser Frist abgegeben, werde das Zwangsgeld nicht festgesetzt. Wer allerdings auch diese Frist verstreichen lässt, für den werde das Zwangsgeld fällig.

Steuerschätzung vom Finanzamt

Sei die Steuererklärung auch nach Erhebung des Zwangsgeldes nicht abgegeben worden, schätze das Finanzamt die Besteuerungsgrundlage des Steuerpflichtigen und erlasse einen entsprechenden Steuerbescheid. Diese Schätzung falle dabei in der Regel eher zu Ungunsten des Steuerpflichtigen aus. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant: Sie sind öfter im Homeoffice? In diesen Fällen können Sie das Arbeitszimmer daheim von der Steuer absetzen.

Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

Rubriklistenbild: © imago images / MiS

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