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Das sollten Verbraucher über die Rabatttage wissen

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Die Rabatttage Black Friday und Cyber Monday aus den USA werden auch in Deutschland beliebter.
Die Rabatttage Black Friday und Cyber Monday aus den USA werden auch in Deutschland beliebter. © obs/Pepper Media Holding GmbH/mydealz.de

Black Friday und Cyber Monday sind auch in Deutschland immer mehr Menschen ein Begriff. Vor allem der Onlinehandel versucht die Verbraucher an den Tagen vor und nach dem 1. Adventswochenende mit Rabatten zum Kauf zu animieren.

Auch jetzt werben Online-Shops bereits mit Rabatt-Aktionen für den Black Friday (25.11.) und den Cyber Monday (28.11.). Amazon wirbt gar mit einer ganzen Cyber Monday Woche ab dem 21. November mit mehr als 10.000 Angeboten und bis zu 50 Prozent Rabatt. Der Trend kommt aus den USA. Dort markieren die beiden Tage den Start des Weihnachtsgeschäfts.

Doch bei welchen Produkten kann man wirklich sparen?

Die meisten Rabatte gibt es in den Kategorien Mode (25 Prozent), Technik (12 Prozent), Kosmetik (10 Prozent) und Sport (7 Prozent) und bei großen Handelshäusern wie Otto, Amazon und Karstadt (6 Prozent), so das Portal Gutscheinsammler.de.

Auch beim Nachlass sind Shops für Bekleidung ganz vorne. Sie gewähren bis zu 60 Prozent Rabatt auf ihr Sortiment. In der Kategorie Technik kann man immerhin bis zu 30 Prozent bekommen, meistens auf bestimmte Marken oder Modelle. 30 Prozent oder bis zu 30 Euro Rabatt kann es auch auf Kosmetikartikel geben, allerdings sehr oft verbunden mit hohen Mindestbestellwerten.

Für Technikfans lohnt sich der Black Friday am meisten. Für Kosmetikartikel ist dagegen der Cyber Monday der Tag mit der besseren Auswahl.

Worauf sollten Verbraucher achten?

Doch Vorsicht: Nicht jedes angepriesene Schnäppchen ist tatsächlich eines. Die versprochenen Rabatte sind häufig keine, warnt Georg Tryba von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. „Viele Rabatte basieren auf unverbindlichen Preisempfehlungen (UVP) des Herstellers.“ Doch schon ohne Rabatte liegen die realen Verkaufspreise im Handel meistens unter dieser Herstellerempfehlung.

Deshalb rät Verbraucherschützer Tryba: Vor dem Kauf unbedingt den Preis eines Produktes vergleichen. Preissuchmaschinen im Netz helfen dabei. Recherchieren sollte man mindestens bei zwei Anbietern. So lassen sich vermeintliche Schnäppchen schnell enttarnen.

Nicht zum Kauf drängeln lassen

Eine weitere Falle bei der Online-Schnäppchenjagd: Psychologische Tricks wie angeblich geringe Bestände oder ablaufende Uhren, die zum Kauf drängen sollen. „Niemals unter Druck setzen lassen“, empfiehlt Tryba. Schnäppchen gebe es immer irgendwo.

Und: Wer am Cyber-Wochenende zuschlägt, hat bei einem bösen Erwachen immer noch das Widerrufsrecht auf seiner Seite. Bis 14 Tage nach Erhalt der Ware können online gekaufte Produkte zurückgesandt werden. Dabei ist wichtig, Einkäufe nicht kommentarlos zurückzusenden, sondern den Widerruf schriftlich zu erklären. Und auf mögliche anfallende Versandkosten zu achten. (ef/dpa)

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