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Mann mit Telefon am Uhr sitzt vor seinem Laptop
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Wer an Feiertagen einen Notdienst braucht, kennt am besten schon einen seriösen Handwerker - und muss nicht erst dann danach suchen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Kostenfalle

So meiden sie unseriöse Handwerker-Notdienste

Besonders blöd, wenn man an den Feiertagen einen Handwerker braucht. Wer einen Notdienst anrufen muss, sollte auf ein paar Warnzeichen achten, um hohe Kosten zu vermeiden.

Kiel (dpa/tmn) - Die Telefonnummer eines seriösen Handwerkers aus der Umgebung im Handy abspeichern - und am Telefon nach den Kosten fragen, bevor man einen Notdienst an den Feiertagen beauftragt. Wer diese Tipps berücksichtigt, kann hohe Kosten vermeiden, wenn der Schlüssel steckt oder ein Wasserrohr bricht.

Unseriöse Anbieter verlangen teils über 1000 Euro

Manche Notdienste stellen gerade am Wochenende und an den Feiertagen sehr teure Rechnungen, warnt die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Die Experten raten, vorab am Telefon zu klären, wie weit der Betrieb entfernt ist und was der Anfahrtsweg sowie die Leistung kosten sollen.

Rund 120 Euro seien für eine Türöffnung am Wochenende denkbar - unseriöse Firmen verlangen zum Teil über 1000 Euro für einen Einsatz außerhalb der Geschäftszeiten.

Verbraucher sollten sich von scheinbaren Schnäppchen und weit vorne gelisteten Suchangeboten im Netz nicht täuschen lassen. Auch Angaben im Internet wie eine lokale Telefonvorwahl oder eine örtliche Firmenadresse lassen sich leicht fälschen, warnen die Experten.

Rechnung verlangen und genau prüfen

Viele Firmen verlangen eine Barzahlung. Verbraucher können aber auch eine Zahlung per Rechnung verlangen. Sie sollten die einzelnen Punkte genau prüfen, insbesondere bei hohen Beträgen. Nur mit einer ausführlichen, formalen Rechnung können sie diese reklamieren.

Sollte der Notdienst eine Kundin oder einen Kunden unter Druck setzen und zum Beispiel verlangen, dass man zum Geldautomaten fährt, ist dies unseriöses Verhalten. Dann empfehlen die Experten: die Polizei rufen. Denn Nötigung ist strafbar.

Am besten vorsorgen

Um einen seriösen Anbieter zu finden, kann man Freunde, Nachbarn oder auch die Hausverwaltung nach guten Erfahrungen fragen - auch für Pannen außerhalb der Geschäftszeiten.

Wer beim Schlüssel-Thema vorsorgen will, kann beispielsweise einen zweiten Haustürschlüssel bei vertrauenswürdigen Nachbarn deponieren, die zudem häufig zu Hause sind.

© dpa-infocom, dpa:201221-99-776171/2

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