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Vielerorts grassiert der Magerzins. Mit den richtigen Strategien klappt es dennoch mit einem langfristigen Vermögensaufbau.
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Vielerorts grassiert der Magerzins. Mit den richtigen Strategien klappt es dennoch mit einem langfristigen Vermögensaufbau.

Anlegen und sparen

Sechs Tipps, um das Vermögen zu mehren

Manche spielen Lotto, andere lassen ihr Geld einfach jahrelang auf dem Girokonto liegen. Reich wird man dadurch in der Regel nicht. Deshalb gibt es hier sechs Tipps, um das eigene Kapital schnell zu vermehren: Mit Gold, Tagesgeld, Immobilien und Mischfonds.

Reich werden trotz magerer Sparzinsen - das kann mit der richtigen Strategie gelingen. Dafür muss keiner mehr Lotto spielen: Wer sein Geld richtig anlegt, kann es im Handumdrehen vermehren. Das sind die sechs goldenen Regeln für den schnellen Vermögensaufbau.

1. Das Kapital breit streuen

Nicht alle Eier in einen Korb legen, lautet die erste Grundregel. Wer nicht alles auf eine Karte setzt, sondern sein Vermögen breit aufteilt, reduziert Risiken und erhöht gleichzeitig seine Gewinnchancen. „Die Verteilung über unterschiedliche Anlageklassen - zum Beispiel Aktien und Rohstoffe - und Märkte erhöht langfristig die Sicherheit“, weiß Jens Erhardt, Chef der DJE Kapital AG.

Der Experte rät derzeit zu Aktien, Anleihen und Immobilien. Zudem könne ein Teil des Geldes auf Tagesgeldkonten geparkt werden - so bleibe man flexibel. Erhardt sieht aktuell in Aktien das größte Potential. Aber auch hier gelte es, „Papiere aus verschiedenen Regionen und Branchen zu mischen“. Anleihen und Immobilien verleihen dem Depot Stabilität.

2. Bankzinsen vergleichen

Wollen Sie Ihr Geld vermehren, sollten Sie die verschiedenen Angebote der Banken vergleichen. Informieren Sie sich dabei auch über die Einlagensicherung der einzelnen Anbieter. Das kann wichtig sein, damit im Ernstfall kein Kapital verloren geht.

Ein Vergleichsrechner hilft Ihnen bei der Entscheidung:

3. In Immobilien investieren

Eigene Immobilien sollten fester Bestandteil einer jeden Vermögensbildung und -sicherung sein. Das Eigenheim oder die vermietete Wohnung untererliegen nicht den Launen der Kapitalmärkte. Außerdem bietet Betongold einen guten Schutz gegen Inflation. Langfristig liegt die Wertentwicklung auf Augenhöhe mit der Teuerungsrate - gleiches gilt für die Höhe der Mieteinnahmen. Die Wertsteigerung von Grundstücken sowie Häusern selbst sorgt über die Jahre für steten Vermögenszuwachs.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, was Sie bei Aktien und Fonds beachten müssen - und ob es sinnvoll für Sie ist, Gold zu kaufen.

4. Nachhaltigkeit ist Trumpf - das Depot absichern

Um sich gegen Kursrückschläge abzusichern, sollten Freunde von Wertpapieren ihre Papiere absichern. Eine einfache Lösung sind hier sogenannte Stopp-Limits: Fällt der Kurs unter eine festgelegte Schwelle, werden die Wertpapiere automatisch verkauft. Schlaue Investoren ziehen die Stopp-Loss-Marke bei steigenden Kursen nach. Auf diese Weise bleibt Anlegern bei einem Aktiencrash in jedem Fall ein Gewinn übrig.

Hat die entsprechende Aktie bisher noch kein Plus verzeichnet, kann der Anleger zwar mit einem Verkaufslimit einen Verlust einfahren. Allerdings schützt er sich gegen weitere Kursverluste oder gar einen Totalverlust. Damit eine Aktie nicht voreilig verkauft wird, wird das Verkaufslimit in der Regel 10 bis 15 Prozent unter dem jeweiligen Höchstkurs der Aktie gesetzt.

5. Die richtigen Standbeine wählen - mit Mischfonds

Wer nicht weiß, auf welche Aktien oder Anleihen er setzen soll, kann beide in einem Investmentfonds zusammenführen. Mischfonds bieten hierfür den geeigneten Rahmen. Traditionelle Mischfonds kombinieren Aktien, Anleihen und Geldmarktprodukte. Die Aktienquote bestimmt dabei maßgeblich. wie risikoreich der Fonds ist.

Ist der Aktienanteil kleiner als ein Drittel, spricht man von einem defensiven Fons. Investiert das Management die Hälfte der Gelder in Aktien, ist von einem ausgewogenen Fonds die Rede. Bei einem bis zu 70-prozentigen Aktienanteil steht das Wort „chancenorientiert“ im Verkaufsprospekt. Je nach Marktsituation schichten Fondsmanager um.

6. Gold ist ein Krisenanker

Droht eine Krise oder ist sie bereits akut, ist der Ruf nach Gold fast schon Gesetz. So geschehen im Jahr 2008, als die Finanzmarktkrise Realität wurde: Im Frühjahr 2008 erreichte der Preis für eine Feinunze zum ersten Mal die Schwelle von 1000 US-Dollar. „Damit hatte es sich innerhalb von zwei Jahren im Wert verdoppelt“, sagt Peter Lackamp von der Kroos Vermögensverwaltung im bayerischen Traunstein. Im Herbst 2011 sauste dann der Preis für das Edelmetall auf mehr als 1900 US-Dollar, was zu einer weiteren Verdopplung führte.

In diesen schwindelerregenden Höhen bewegt sich der Goldpreis nicht mehr. Anleger, die langfristig investieren wollen, nutzen die gefallenen Preise für den Einstieg. Verbraucherschützer raten jedoch dazu, nur einen geringen Teil des eigenen Vermögens in das begehrte Edelmetall zu stecken, da der Preis nicht stabil ist. (gs, mit Material von Biallo)

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