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Richtig heizen und bis zu 350 Euro im Jahr sparen

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Wer richtig heizt, kann viel Geld sparen!
Wer richtig heizt, kann viel Geld sparen! © dpa

Die Heizungssaison geht wieder los. Damit die Kosten für die Heizung nicht explodieren, können Sie sich an diese Tricks halten - und dabei Geld sparen.

Langsam aber sicher wird es wieder kälter, die ersten Heizungen sind schon an. Doch viele wollen den Start in die Heizungssaison so lange wie möglich heraus zögern, schließlich ist es nicht billig, die Wohnung warm zu halten. Dabei gibt es einfache Tricks, mit denen jeder Geld sparen kann - und zwar bis zu 350 Euro, wenn sie konsequent angewendet werden. So können Sie ruhigen Gewissens mit dem Heizen starten.

1. Ein Grad weniger spart bis zu 115 Euro

Wer die Heizung minimal runterdreht, verliert nicht an Komfort. Er spart aber Geld. Die optimale Temperatur von Wohnräumen liegt laut der Deutschen Energie-Agentur (dena) bei 19 bis 21 Grad. Im Schlafzimmer kann es weniger sein, aber nicht unter 16 Grad.

Jedes Grad weniger spare rund sechs Prozent Heizenergie ein, erklärt die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online in Berlin. Das haben Stichproben bestätigt. Bei einem durchschnittlichen unsanierten Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern und 22 500 Kilowattstunden Verbrauch pro Jahr lassen sich mit einer Gasheizung 1350 Kilowattstunden und damit etwa 115 Euro pro Jahr einsparen. Bei Heizöl macht es 65 Euro aus. Im teilsanierten Altbau mit 18 000 Kilowattstunden Verbrauch sind bei einer Gasheizung 1080 Kilowattstunden und 90 Euro möglich, mit Ölheizung 55 Euro.

2. Fenster und Türen richtig abdichten

Nicht nur bei älteren Fenstern kann es passieren, dass Wärme durch schlechte Isolierung verloren geht. Überprüfen Sie, ob das Dichtungsband richtig sitzt oder ersetzt werden sollte. Das gleiche gilt für Türen: Sie sollten von oben bis unten abgedichtet sein, so dass keine Wärme mehr durch offene Spalten entweichen kann.

3. Bis zu 240 Euro im Jahr mit Stoßlüften sparen

Der Tipp: Dauerhaft gekippte Fenster kühlen einen Raum und seine Wände aus, man lüftet damit auch die teure Heizwärme weg. Daher raten Experten, besser stoßzulüften - mehrfach am Tag für ein paar Minuten. Und am besten wird dabei für Durchzug etwa durch gegenüberliegende geöffnete Fenster gesorgt, dann tauscht sich die Luft noch schneller aus.

co2online gibt sogar Empfehlungen, wie viele Minuten man in welchen Monaten gemäß der angenommenen Witterung lüften soll: im Oktober 12 bis 15 Minuten, im November 8 bis 10 Minuten, Dezember bis Februar 4 bis 6 Minuten.

Was bringt das?: co2online geht von einer Ersparnis von 12,5 Prozent bei den Heizkosten aus. Das macht in einem unsanierten Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern Wohnfläche und Gasheizung mit einem Gesamtverbrauch von 22 500 Kilowattstunden 240 Euro pro Jahr (2812,5 Kilowattstunden). Bei einer Ölheizung sind es etwa 140 Euro. Bei einem vergleichbaren, aber teilsanierten Gebäude mit einem Verbrauch von 18 000 Kilowattstunden sind 190 Euro mit Gasheizung und 110 Euro mit Ölheizung Ersparnis möglich (2250 Kilowattstunden).

4. Vorhänge schließen

Jalousien und Vorhänge verhindern, dass Kälte von außen in das Zimmer dringt. Denn obwohl Fenster heutzutage schon gut isolieren, geben sie trotzdem noch Kälte ab, die die Raumtemperatur allgemein senken kann. Deshalb gilt: Je eher diese geschlossen sind, desto mehr Geld können Sie damit sparen.

5. Heizkörper richtig entlüften

Der Tipp: Befindet sich Luft in den Heizkörpern, können diese nicht richtig warm werden. Obendrein gluckern sie auch noch. Daher sollte man vor Beginn der Heizsaison die Heizkörper entlüften - indem man das Entlüftungsventil an der Seite aufdreht.

Was bringt das? co2online schätzt, dass jährlich 20 Euro Ersparnis bei den Heizkosten durch das Entlüften möglich sind. Das entspricht einer angenommenen Einsparung von 1,5 Prozent. (chs/dpa)

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