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Produkte «zum Einkaufspreis» nicht immer Preissieger

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Viele Händler werben damit, dass ihre Produkte «zum Einkaufspreis» zu haben sind. Das klingt verlockend, dennoch sollten ...

Berlin. Viele Händler werben damit, dass ihre Produkte «zum Einkaufspreis» zu haben sind. Das klingt verlockend, dennoch sollten Verbraucher vergleichen: Manchmal hätten andere Geschäfte noch günstigere Angebote, ohne mit dem Einkaufspreis zu werben.

Gerade Anbieter von Elektronikartikeln erweckten mit solchen Verkaufsaktionen immer wieder den Eindruck, dass sie den günstigsten Preis haben, erklärt Kerstin Hoppe vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in Berlin. Eine Einkaufspreis-Kampagne sei auch rechtlich zulässig, sagte Hoppe. Denn der Einkaufspreis sei keine feste Größe und entstehe in Verhandlungen zwischen Hersteller und Anbieter immer wieder neu. Kein Kunde könne nachvollziehen, zu welchem Preis der Einzelhändler das Produkt tatsächlich eingekauft hat.

Grundsätzlich dürften zum Beispiel Elektronikfachmärkte ihre Ware sogar unterhalb des jeweiligen Einkaufspreises anbieten, erklärte Hoppe. Ausnahmen bildeten bestimmte Preisbindungen wie bei Büchern: Hier soll der verbindliche Preis für den Verkauf an den Endkunden das breite Angebot des Buches als Kulturgut sicherstellen. (dpa/tmn)

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