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Durch die Corona-Krise ist der Postversand ins Ausland nur unter starken Einschränkungen möglich. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild
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Durch die Corona-Krise ist der Postversand ins Ausland nur unter starken Einschränkungen möglich. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild

Bericht der Bundesnetzagentur

Postversand ins Ausland durch Corona beeinträchtigt

Annahmestopp, Probleme beim Transport, Grenzkontrollen - Postdienstleister haben es zurzeit schwer, Pakete zu Empfängern im Ausland zu bringen. Beim internationalen Versand ist mit massiven Einschränkungen zu rechnen.

Bonn (dpa) - Wer Pakete und sonstige Post in Länder außerhalb Europas verschicken will, muss je nach Zielland derzeit mit Problemen rechnen. Bei solchen Sendungen komme es derzeit zu «spürbaren Beeinträchtigungen», heißt es in einem Bericht der Bundesnetzagentur für eine Beiratssitzung Anfang Mai.

Gründe seien etwa ein Annahmestopp verschiedener Länder, mangelnde Flugkapazitäten und Grenzkontrollen. «Das globale Postnetz ist nach Angaben des Weltpostvereins kollabiert», heißt es in dem Überblick über die Arbeit der Agentur. In Deutschland sei der Versand von Paketen und Briefen dagegen «grundsätzlich gewährleistet».

Die Deutsche Post weise auf «massive Einschränkungen» des internationalen Warenversands hin, heißt es in dem Bericht weiter. «Die Entgelte für den Paketversand in die USA erhöhen sich erheblich.» Der Versand von Päckchen und Warensendungen in die USA sei bis auf Weiteres eingestellt - und: «Weitere Einschränkungen oder Entgeltmaßnahmen sind wahrscheinlich.»

Zu den Aufgaben der Bundesnetzagentur gehört, eine flächendeckende Grundversorgung mit Postdienstleistungen zu «erschwinglichen Preisen» sicherzustellen, wie es auf ihrer Internetseite heißt. Sie ist für die Marktregulierung und die Wettbewerbsaufsicht über Postanbieter verantwortlich.

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