Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mehrkosten durch Behinderung über Pauschale absetzbar

Behinderte können ihre Mehrkosten am einfachsten über die Behindertenpauschale von der Steuer absetzen. Denn dabei seien keine Einzelnachweise erforderlich, erklärt die Bundessteuerberaterkammer in Berlin.

Berlin. Behinderte können ihre Mehrkosten am einfachsten über die Behindertenpauschale von der Steuer absetzen. Denn dabei seien keine Einzelnachweise erforderlich, erklärt die Bundessteuerberaterkammer in Berlin.

Der Freibetrag kann auf der Lohnsteuerkarte eingetragen werden. Die Höhe der Pauschale richtet sich nach dem Grad der Behinderung. Bei einem Behinderungsgrad zwischen 25 und 30 Prozent beträgt sie den Angaben zufolge 310 Euro, bei einem Behinderungsgrad von mindestens 95 Prozent 1420 Euro. Blinden und hilflosen Menschen steht eine Pauschale von 3700 Euro zu. Wer zwischen 25 und 50 Prozent behindert ist, muss den Angaben zufolge allerdings gesetzlichen Anspruch auf eine Rente oder andere entsprechende laufende Bezüge haben, um die Pauschale zu erhalten.

Übersteigen die regelmäßigen Kosten durch die Behinderung die Pauschale, können sie durch Einzelnachweise als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend gemacht werden. In Einzelfällen sind auch unregelmäßige Kosten, etwa für Fahrten zum Arzt, und Umbaumaßnahmen wie der Einbau einer Rampe absetzbar. Die Behinderung wird in der Regel durch den Behindertenausweis oder den Bescheid des zuständigen Versorgungsamts nachgewiesen. (dpa/tmn)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare