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Koalitionsvertrag: Was ändert sich für Familien beim Geld?

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Von: Anne Hund

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Die Dreier-Koalition plant eine Kindergrundsicherung. Die Familienpolitik soll insgesamt moderner werden – was sich auch aufs Ehegattensplitting auswirken könnte.

Die Ampel-Koalition hat sich viele Reformen vorgenommen. Auch in der Familienpolitik will die neue Regierung einiges verändern. Was bedeutet der Koalitionsvertrag für Familien in finanzieller Hinsicht?

Kindergrundsicherung soll Leistungen für Familien bündeln

Geplant ist eine Kindergrundsicherung, die vor allem Familien mit wenig Geld entlasten soll, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am 25. November angesichts der Ampel-Pläne berichtete. Darin werden das bisherige Kindergeld, Kinderzuschlag sowie eventuelle Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket und anderes gebündelt. Erfahren Sie hier mehr zur geplanten Kindergrundsicherung*.

Elterngeld
Die Summe des in Bayern ausgezahlten Elterngelds ist auch im Jahr 2020 gestiegen. © Felix Kästle/dpa (Archivbild/Symbolbild)

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Nach der Geburt eines Kindes sollen die Partner zudem zwei Wochen lang von der Arbeit freigestellt werden, wie dpa anlässlich der Ampel-Pläne berichtete; beim Basis-Elterngeld solle es einen Partnermonat mehr geben.

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Koalitionsvertrag: Familienbesteuerung statt Ehegattensplitting?

Die Familienpolitik solle moderner werden, schildert BR24 (Stand: 27. November) anlässlich der Ampel-Pläne außerdem. Zum Beispiel solle das „viel kritisierte Ehegattensplitting zu einer Familienbesteuerung reformiert“ werden, heißt es unter anderem auf BR.de - bisher habe das Splitting eher traditionelle Ehen „belohnt“, bei denen ein Partner mehr arbeite als der andere. SPD, FPD und Grüne hätten dem Thema „Gleichstellung“ nun ein eigenes Kapitel gewidmet.

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Wie aus dem Koalitionsvertrag hervorgehe, soll das Ehegattensplitting „bald Geschichte“ sein, heißt es auch in einem Bericht auf RTL.de. Das heiße, so schlussfolgert das Portal: „Die Kombination aus den Steuerklassen III (3) und V (5) soll abgeschafft und in das Faktorverfahren der Steuerklasse IV überführt werden.“ Auf welche Details man sich in der Steuer- und Familienpolitik schlussendlich verständigt, bleibt allerdings abzuwarten. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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