Keine Eile bei Forward-Darlehen

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Die Zinsen für Baugeld sind nach mehreren historischen Tiefständen jüngst wieder ein wenig gestiegen. Nach Angaben der

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Die Zinsen für Baugeld sind nach mehreren historischen Tiefständen jüngst wieder ein wenig gestiegen. Nach Angaben der unabhängigen Finanzberatung FMH in Frankfurt verlangen die Banken nun etwa 0,15 Prozentpunkte (Stand: 30. September) mehr.

Kunden geraten damit unter Druck, das Angebot ihres Kreditinstituts für eine Baufinanzierung anzunehmen. FMH-Chef Max Herbst sieht aber "noch keinen Zeitdruck", jetzt ein Forward-Darlehen abzuschließen. Er geht von weiter niedrigen Zinssätzen aus.

Wer ein Forward-Darlehen abschließt, sichert sich damit als Kunde einen aktuellen Zins für einen langen Zeitraum. Er ist mit dem Vertrag aber auch dann an den Zinssatz gebunden, wenn das Baugeld im Laufe der kommenden Monate wieder günstiger werden sollte. Kunden müssten sich also nicht beeilen. Nach FMH-Daten liegt der aktuelle Durchschnittszins für Baugeld mit zehnjähriger Bindung bei 3,32 Prozent.

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