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Rührende Geste zum Abschied

Jan Hofer spricht über Gehalt bei ARD – so war seine letzte Sendung als „Mr. Tagesschau“

  • Anne Hund
    VonAnne Hund
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Jan Hofer hat nach gut 35 Jahren Abschied von der „Tagesschau“ genommen – vor seiner letzten Sendung am 14. Dezember sprach er über seine Einnahmen als Nachrichtensprecher.

Update vom 15.12.2020: „Machen Sie es gut“. Mit diesen Worten hat sich Nachrichtenmoderator Jan Hofer am Montagabend von den Zuschauern der „Tagesschau“ verabschiedet. In der Sendung um 20 Uhr verlas der 68-Jährige an dieser Stelle zum letzten Mal die neuesten Nachrichten aus Deutschland und der Welt. Am Ende der Sendung wurde Jan Hofer selbst zur Meldung, die er allerdings nicht selbst verlesen musste: Sein Nachfolger Jens Riewa übernahm das für ihn. „Kein Sprecher der bekanntesten deutschen Nachrichtensendung war so viele Jahre am Stück zu sehen wie der gebürtige Rheinländer“, sagte Riewa.

Jan Hofer nutzte die Zeit nach dem Wetter auch für ein paar Dankesworte an die Zuschauer und seine Kollegen. „Für mich aber heute heißt es zum letzten Mal: Guten Abend, meine Damen und Herren. Machen Sie es gut“, sagte er, während er seine rote Krawatte mit einem Lächeln ablegte.

Jan Hofer spricht über Gehalt bei ARD – und moderiert zum letzten Mal „Tagesschau“

Bericht vom 14.12.2020: „Auf Wiedersehen, meine Damen und Herren“: Jan Hofer, der langjährige Chefsprecher der „Tagesschau“, verabschiedet sich aus Deutschlands quotenstärkster Nachrichtensendung. Am Montagabend (14. Dezember) spricht er zum letzten Mal nach dem Gong. In den vollständigen Ruhestand* will der 68-Jährige allerdings noch nicht treten, wie er dem Hamburger Abendblatt sagte: „Ich habe nicht vor, mich komplett aus den Medien zu verabschieden. Ich höre bei der ,Tagesschau’ auf, aber ich werde nicht aufhören zu arbeiten. Ich rede zum Beispiel mit meinem Management darüber, ob ich vielleicht einen Podcast machen sollte.“

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„Mr. Tagesschau“ Jan Hofer über Gehalt bei ARD – höchstes Honorar für 20-Uhr-Sendung

In dem Podcast „Entscheider treffen Haider“ des Hamburger Abendblatt hat Jan Hofer zudem darüber gesprochen, was man als Sprecher der „Tagesschau“ verdienen kann. Das Honorar entspreche dem Gehalt „eines gut bezahlten Angestellten“. „Bezahlt werden wir pro Folge, die wir sprechen, das höchste Honorar gibt es für die 20-Uhr-Sendung, es liegt bei etwa 260 Euro.“ Im Schnitt mache man drei bis vier Sendungen pro Arbeitstag, die dann aber deutlich anders bezahlt würden. „Da kann man für sechs Stunden Aufwand auch mal nur auf 300 Euro Honorar kommen.“ Insgesamt könne man von den Einnahmen als „Tagesschau“-Sprecher ordentlich leben, reich werden könne man nicht.

Jan Hofer als „Tagesschau“-Sprecher „immer im Dienst“ – letzte Sendung am Montag

Jan Hofer antwortet in dem genannten Beitrag auf abendblatt.de auf die Frage nach der Bezahlung allerdings auch: „Als Sprecher der ,Tagesschau’ wirst du ja nicht dafür bezahlt, dass du um 20 Uhr vor der Kamera stehst. Du wirst dafür bezahlt, dass du an 365 Tagen 24 Stunden lang öffentlich für die ,Tagesschau’ da bist. Sie glauben nicht, wie oft ich fotografiert werde, ohne es zu wissen, und wie oft mich Leute ansprechen, dass sie mich dort oder dort bei der oder der Tätigkeit gesehen haben. Wenn Sie so wollen, sind wir ,Tagesschau’-Sprecher immer im Dienst, ob wir wollen oder nicht.“

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Nachrichtensprecherin Judith Rakers lobt Kollegialität von Jan Hofer

Jan Hofer spricht seit 1985 die „Tagesschau“, vor 16 Jahren wurde er deren Chefsprecher. Die Moderatorin und Nachrichtensprecherin Judith Rakers betonte in der „NDR Talkshow spezial“ vor allem die Kollegialität Hofers. „Er kümmert sich an den richtigen Stellen, er hilft an den richtigen Stellen, er ist an den richtigen Stellen auch mal streng. Und der hat den Laden einfach im Griff.“

Hofer ist aber nicht nur Nachrichtenmann, auch außerhalb des „Tagesschau“-Studios spielt der Sympathieträger eine Rolle. Hofer zeigt viele Facetten, heißt es in einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) anlässlich seiner letzten „Tagesschau“-Sendung: Er ist demnach Vater von vier Kindern, hat eine Leidenschaft für Oldtimer, moderiert auch Unterhaltungssendungen und ist bekennender Social-Media-Fan.

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Montag, 14. Dezember: Jan Hofer spricht zum letzten Mal „Tagesschau“

Am Montag pünktlich um 20 Uhr wird der Wahl-Hamburger nun also zum letzten Mal die Zuschauer mit den Worten „Guten Abend, meine Damen und Herren!“ begrüßen. Am Ende der Sendung will Jan Hofer noch einige persönliche Worte sagen, kündigte der 68-Jährige in der „NDR Talkshow spezial“ an. (ahu) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks

Quellen: Abendblatt.de; dpa, Facebook

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
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Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/ARD

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