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Rundfunkbeitrag steigt auf 18,36 Euro im Monat – was müssen Beitragszahler jetzt tun?

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Von: Anne Hund

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Der Rundfunkbeitrag steigt von 17,50 auf 18,36 Euro monatlich. So haben es die Richter des Bundesverfassungsgerichts entschieden. Was heißt das für die Beitragszahler?

Der Rundfunkbeitrag steigt um 86 Cent auf 18,36 Euro monatlich. Eigentlich hätte der höhere Betrag schon seit Januar von den Konten der Beitragszahler abgehen sollen - doch Sachsen-Anhalt blockierte im Dezember die Erhöhung für ganz Deutschland. Es blieb bei monatlich 17,50 Euro. Das Bundesland hätte so nicht handeln dürfen, entschied jedoch das Bundesverfassungsgericht, wie in der vergangenen Woche berichtet*. Die Richter hoben zugleich den Beitrag auf 18,36 Euro an.

Rundfunkbeitrag steigt - was müssen Beitragszahler tun?

Was müssen jetzt Beitragszahlerinnen und Beitragszahler tun? Erst einmal gar nichts, versicherte der zuständige Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio zunächst, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) in Folge der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts am 5. August berichtete.

Auf seiner Webseite rundfunkbeitrag.de erläuterte der Service demnach: „Beitragszahler zahlen den Rundfunkbeitrag zunächst weiter wie gewohnt. Der Beitragsservice wird mit Umsetzung der Änderungen auf Sie zukommen.“ Wann die Erhöhung, die rückwirkend ab 20. Juli gilt, sich auf den Konten niederschlägt, sei noch nicht klar. Zum jetzigen Zeitpunkt könne noch nicht gesagt werden, wann die neue Höhe eingezogen wird, gab dpa den Stand vom 5. August wider.

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Die Mehrheit der Beitragszahler regelt das Bezahlen des Rundfunkbeitrags über ein Lastschriftverfahren. Der Service betonte dpa zufolge, dass dabei dann automatisch etwaige Änderungen angepasst werden. Auch die Experten der Stiftung Warentest haben, wie es in einem Bericht auf Test.de vom 6. August hieß, den Tipp, dem Beitragsservice eine Einzugsermächtigung (Lastschrift) zu erteilen, dann „müssen Sie ans rechtzeitige Bezahlen nicht mehr denken“.

Wie hoch ist der Rund­funk­beitrag und wer zieht ihn ein?

Der Rundfunkbeitrag von 18,36 Euro ist, wie Stiftung Warentest an der Stelle außerdem informiert, nicht monatlich fällig, „sondern nur einmal pro Quartal (es sind also 55,08 Euro für drei Monate).“ Einge­zogen werde er vom „ARD ZDF Deutsch­land­radio Beitrags­service“, die „frühere Gebühren­einzugs­zentrale (GEZ) seit dem Jahr 2013“. Weiter heißt es auf Test.de: „An den Beitrags­service muss sich jeder wenden, der zum Beispiel eine Wohnung für den Rund­funk­beitrag an- oder abmelden oder einen Antrag auf Befreiung oder Ermäßigung stellen möchte.“

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2020 nahm der Beitragsservice dpa zufolge 8,11 Milliarden Euro an Rundfunkbeiträgen ein, die die Haupteinnahmequelle für ARD, ZDF und Deutschlandradio sind. Die Zahl der angemeldeten Haushalte lag demnach bei fast 40 Millionen. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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