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Gericht: Tattoo-Vorlagen zu zeichnen ist kein Kunst

Das Zeichnen von Tattoo-Vorlagen ist keine Kunst. Das hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz entschieden. Es stufte derartige ...

Neustadt/Weinstraße. Das Zeichnen von Tattoo-Vorlagen ist keine Kunst. Das hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz entschieden. Es stufte derartige Vorlagen laut einer Mitteilung als gewerbliche Zeichnungen ein, für die der volle Steuersatz von 19 Prozent gilt.

Der ermäßigte Umsatzsteuersatz von sieben Prozent - wie er bei Kunstgegenständen gewährt wird - komme nicht in Frage (Urteil vom 23. September - Aktenzeichen: 6 K 1433/08). Das Gericht wies damit die Klage eines Mannes ab, der in seinen Vorlagen einen Kunstgegenstand sieht. Er hatte gefordert, dass ihm für die Arbeit der ermäßigte Steuersatz gewährt werden müsse. Die Zeichnungen des Mannes dienen Tätowierern als Vorlage für ihre Bilder, die mit Nadeln in die Haut gestochen werden.

Das Gericht entschied, dass der ermäßigte Steuersatz zwar grundsätzlich auch für Zeichnungen gelte, die mit der Hand geschaffen werden. Im konkreten Fall aber handele es sich um gewerbliche Zeichnungen, für die - wie bei Bauplänen und technische Skizzen - nicht der ermäßigte Steuersatz gelte. (dpa)

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