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Im Internet geben Sparfüchse Reisenden Tipps für möglichst angenehme Übernachtungen auf Flughäfen. – Na dann, „süße“ Träume! (Symbolfoto)
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Im Internet geben Sparfüchse Reisenden Tipps für möglichst angenehme Übernachtungen auf Flughäfen. – Na dann, „süße“ Träume! (Symbolfoto)

Geld sparen

Fünfzehn Spartipps, die man nicht beherzigen muss

Dünnes Toilettenpapier kaufen, Pullover aus Hundehaaren stricken oder selbstgebastelte Damenbinden: Wir haben fünfzehn außerordentlich beknackte Ideen für Sparfüchse gesammelt. Wer sie aufgreift, um Geld zu sparen, ist vermutlich selbst schuld!

Um Geld zu sparen, kommen Menschen auf die verrücktesten Ideen. Die zehn beknacktesten Tipps haben wir auf diversen Spar-Foren und im Bekanntenkreis gesammelt. Ihre Umsetzung erfolgt auf eigenes Risiko!

1. Im Flughafen schlafen

Geld sparen und trotzdem eine Traumreise antreten - das geht, wenn Reisende auf die ein oder andere teure Nacht im Hotel verzichten, und dafür gratis am Flughafen nächtigen. Ein Dach über dem Kopf ist schließlich ein Dach über dem Kopf. Kluge Sparfüchse halten dabei nach bequemen Airport-Lounges Ausschau. Übernachten am Flughafen ist vor allem geeignet für Menschen, die problemlos eine Weile ohne Bett, Dusche oder Privatsphäre auskommen.

Die Seite Sleepinginairports.net listet nicht nur Tipps für eine „geruhsame Nacht“, sondern als besonderen Service auch die schlimmsten Flughäfen der Welt auf. Platz 1: Charles de Galle in Paris. Eine – ebenso bescheuerte – Alternative wäre zum Beispiel, in Parkhäusern von Hotels zu zelten.

2. Billiges Klopapier kaufen

2,67 statt 3,50 Euro pro Packung - zweilagiges Toilettenpapier ist im Laden billiger als das drei- bis vierlagige. Aber will man sich und seinen Mitmenschen die dünnen Fetzen auf dem stillen Örtchen wirklich antun? Die meisten Verbraucher nehmen bei dünnerem Klopapier vermutlich doppelt so viel für ihren Untenrum-Hygiene. So bringt die magere Ersparnis beim Shopping am Ende des Monats nicht wirklich etwas, weil man insgesamt einfach mehr Rollen für die Toilette kaufen muss.

3. Büromaterial klauen

Manche Geizhälse kommen vielleicht auf die Idee, Klopapier, Kugelschreiber oder andere Dinge für den täglichen Gebrauch einfach vom Arbeitsplatz mitzunehmen. Aber das ist keine gute Idee: Schon ein einzelner im Büro eingesteckter Stift kann den Job gefährden – denn das Material ist Eigentum des Arbeitgebers. Die mögliche Konsequenz sei eine fristlose Kündigung, warnen Arbeitsrechtler.

4. Salz zum Zähneputzen nehmen

Putzen Sie Ihre Zähne mit gewöhnlichem, billigem Speisesalz. So sparen Sie die teure Zahnpasta.. Das empfiehlt die Webseite www.derknauserer.at. Zahnexperten warnen sogar vor dieser Methode: Der Zahnschmelz wird durch die Salzkörner aufgerauht, abgerieben und angegriffen.

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5. Alte Kalender benutzen

Es klingt nach einem verrückten Vorschlag: Statt neue Kalender kauft man billig alte, die zu den Daten des aktuellen Jahres passen. Auf ebay gibt es zum Beispiel Kalender aus den 40er Jahren, die allerdings deutlich wertvoller sein dürften als frisch gedruckte Exemplare. Da macht es schon mehr Sinn, in Apotheken oder anderen Unternehmen nach aktuellen Gratis-(Werbe-)Exemplaren zu fragen. Oder für Geburtstage etc. gleich einen ewigen Kalender zu kaufen.

6. Saft aus Obstkonserven einfrieren

Obst in Gläsern und Konserven ist eine praktische Sache. Nur schade, dass danach so viel Obstsaft übrig bleibt... Moment mal! Statt den Saft wegzuschütten, kann man ihn ja auch einfrieren und später trinken. Oder zum Anrühren von Pudding und süßen Soßen benutzen. Das sind allerdings nur Optionen für Leute mit großen Gefriertruhen (Achtung: hoher Stromverbrauch!) oder einem Riesenappetit auf Pudding.

7. Katzenfutter selber herstellen

Katzenfutter kostet Geld. Offenbar so viel, dass es Tierhalter an den Rand des Ruins bringt. Oder was sonst könnte der Grund für den Trend sein, Futter für den Liebling selbst zu kochen? Zahlreiche Rezepte gibt es im Internet, und auch passende Literatur zum Thema. Ob mit Reis, gekochten Eiern oder Innereien verfeinert - der Phantasie sind beim Kochen keine Grenzen gesetzt. Tierfreunde argumentieren, eine solche Eigenkreation sei auch gesünder für die Mieze. Wirklich billig wird es aber vermutlich nur, wenn man Roadkill von der Straße verwertet.

8. Pullover aus Hundehaaren stricken

Wohl dem, der seine Kleidung kostengünstig und trendy selber stricken kann! Hunde- oder Katzenhalter haben die Möglichkeit, auch noch am Material dafür zu sparen. Das Buch „Knitting with Dog Hair“ gibt Tipps, wie man die Haare seines Lieblings sammeln, daraus Wolle spinnen und diese zu „wunderschönen“ Kleidungsstücken verarbeiten kann. Das Ergebnis wochenlanger Arbeit sieht dann aus wie ... ein Pullover aus Hundehaaren. Hoffen wir mal, dass das gute Stück wenigstens besser riecht.

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9. Massenweise Geflügel einfrieren

„Vor einiger Zeit habe ich günstig große Mengen Hühnerbrüste samt Haut und Knochen in einer Schlachterei bekommen“, erzählt eine Spar-Expertin auf der Webseite „Consumerists.com“. „Ich verbrachte einen ganzen Nachmittag damit, sie zu reinigen, auszunehmen und einzufrieren. Meine Hände rochen danach tagelang nach rohem Hühnchen, weder Seife noch Shampoo halfen gegen den Geruch. Dummerweise waren die Hühnerbrüste schon beim Schlachter eingefroren gewesen. Ihre Textur sah nach dem Wiedereinfrieren äußerst unappetitlich aus. Fazit: Es war viel zu viel Arbeit - für ein bescheidenes Ergebnis.“

10. Tampons und Damenbinden „basteln“

Als Frau ärgert man sich nicht nur, weil man teure BHs kaufen muss – auch Hygieneartikel für die Menstruation kosten monatlich mehrere Euro. Eine Idee, die nicht nur die Umwelt, sondern zusätzlich den Geldbeutel schont: Wiederbenutzbare Tampons und Binden selber machen – wie zu Omas Zeiten. Anleitungen dazu gibt es ebenfalls zuhauf im Web. Die do-it-yourself-Artikel sollen auch gesünder sein. Trotzdem hofft man, dass es nicht zu viele sparsame Nachmacher gibt.

11. Sich selbst die Haare schneiden

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12. Zahnseide selbst herstellen

Sie benötigen: 10 ml Pfefferminzöl, 10 g Lanettewachs SX, eine Rolle weißes, festes Garn, eine leere Garnrolle. In einem Emailtopf Pfefferminzöl und Lanettewachs unter Rühren mit einem Holzlöffel auf kleiner Flamme rasch zusammenschmelzen. Vom Herd nehmen und noch warm auf einem flachen Teller leeren. Nun rasch, solange das Wachs noch geschmeidig ist, das Garn durch das Wachs ziehen und von einer Rolle auf die andere wickeln. (Quelle: www.derknauserer.at)

13. Duschen ohne Duschgel

Badewanne stöpseln und ohne Badezusatz unter die Dusche stellen. So sparen Sie Geld und können das Wasser danach auch noch zum Blumengießen verwenden. 

14. Kaputte Strumpfhose wiederverwerten

Eine kaputte Strumpfhose kann noch als Ersatz für fehlende Kaffeefiltertüten dienen. Außerdem: Zwei kaputte Strumpfhosen ergeben eine ganze. Kaufen Sie mehrere Paar der gleichen Sorte. Wenn Sie eine Laufmasche haben, schneiden Sie den kaputten Strumpf ab und warten bis das nächste Paar kaputt geht. Dann schneiden Sie den Strumpf ebenfalls ab und ziehen beide übereinander. 

15. Schlafsack in der Wohnung tragen

Ziehen Sie einen Wohnmantel an, den Sie sich aus einem alten Schlafsack schneidern. Das sieht zwar komisch aus, dafür können Sie den Thermostat der Heizung auf 16 bis 17 Grad einstellen. (gs)

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