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Fünf Finanztipps für Berufseinsteiger

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Und ist der Betrag anfangs noch so klein: Regelmäßiges Sparen bringt Berufsanfänger auf lange Sicht weiter.
Und ist der Betrag anfangs noch so klein: Regelmäßiges Sparen bringt Berufsanfänger auf lange Sicht weiter. © dpa-tmn

Das erste richtige Gehalt wird meist noch verprasst - danach sollten sich junge Arbeitnehmer aber Gedanken über Altersvorsorge und Vermögensaufbau machen. Mit diesen Tipps stellen Berufsanfänger die Weichen für ihre Zukunft.

Ob Bäcker, Mechatronikerin oder Hotelfachmann - wer in den Beruf einsteigt, freut sich über das erste richtige Gehalt. „Der neue finanzielle Spielraum eröffnet viele Möglichkeiten“, sagt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Das wissen auch Versicherungs- und Finanzberater. „Die Anbieter machen den jungen Leuten oft weis, sie müssten sofort etwas für ihre Altersvorsorge tun, da ansonsten die Altersarmut drohe.“ Wer allerdings so vorgeht, macht den zweiten Schritt vor dem ersten.

Fünf hilfreiche Tipps:

Schulden abbauen: Schulden kosten Geld. Darum gilt: Tilgen ist besser als sparen. „Wer seine Außenstände schneller los ist, spart sich die meist hohen Kreditzinsen“, sagt der Finanzexperte. Wenn der Darlehenszins über dem Guthabenzins liegt, sei die Schuldentilgung finanziell die beste Form der Geldanlage.

Wesentliche Risiken absichern: Manche Versicherungen sind wichtig. Eine Haftpflichtversicherung zum Beispiel. Sie schützt vor Schadenersatzansprüchen, die schon durch eine kleine Unachtsamkeit begründet werden können. „Prüfen Sie, ob während Ihrer Ausbildung oder des Studiums Versicherungsschutz über die Eltern besteht“, rät Nauhauser. Auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann helfen, den Lebensstandard bei Krankheit oder Unfall weitgehend zu erhalten.

Versicherung und Vermögensaufbau trennen: Das Sparen und das Absichern sollten nicht in einem Produkt vereint werden. „Hätte das irgendwelche Vorteile?“, fragt Nauhauser. Seine Antwort: „Ganz klar: nein.“ Denn wer seine Altersvorsorge vom passenden Versicherungsschutz trennt, ist flexibler und kann für seinen Bedarf jeweils optimale Produkte wählen. Schließlich ändert sich der Bedarf im Laufe des Lebens.

Rücklagen bilden: Um künftige Schulden wegen unerwarteter Ausgaben zu vermeiden, ist ein Finanzpolster notwendig. Die Faustregel: drei Netto-Monatsgehälter ansparen. „Wenn damit aber auch der Ersatz eines alten Pkw finanziert werden soll, muss es eher mehr sein“, erläutert Nauhauser. Ein gut verzinstes Tagesgeldkonto ist dafür geeignet.

Flexible Sparprodukte bevorzugen: „Berufsstarter sollten flexible Sparformen wählen“, empfiehlt der Verbraucherschützer. Das heißt, dass die Sparrate der zukünftigen Einkommensentwicklung nach oben oder nach unten angepasst werden kann. „Verträge, bei denen am Anfang hohe Kosten anfallen, also vor allem Rentenversicherungen, sind extrem unflexibel, weil die Verfügung der Sparleistung wegen der hohen Kosten oft mit Verlusten verbunden ist.“ (dpa)

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