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Freibetrag noch nutzen: Frist bis Ende November

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Beim monatlichen Lohnsteuerabzug werden häufig zu viele Steuern gezahlt. Mit einem Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte lässt sich der monatliche Abzug verringern, erklärt der Bund der Steuerzahler in Berlin.

Berlin. Beim monatlichen Lohnsteuerabzug werden häufig zu viele Steuern gezahlt. Mit einem Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte lässt sich der monatliche Abzug verringern, erklärt der Bund der Steuerzahler in Berlin.

Wer diese Möglichkeit für das laufende Jahr noch nutzen will, muss den Antrag auf Lohnsteuerermäßigung beim Finanzamt bis spätestens 30. November stellen. Das Eintragen von Freibeträgen kurz vor Jahresende hat den Vorteil, dass der Freibetrag im letzten Monat voll und nicht nur anteilig berücksichtigt wird. Das wirkt sich dann besonders vorteilhaft auf den Nettolohn im Monat Dezember aus, erläutert der Steuerzahlerbund. Freibeträge kommen etwa für voraussichtlich entstehende Werbungskosten (zum Beispiel die Entfernungspauschale für den Weg zur Arbeit oder eine doppelte Haushaltsführung), für Sonderausgaben (etwa Unterhaltsleistungen an den geschiedenen Ehegatten) oder außergewöhnliche Belastungen (etwa Krankheitskosten) infrage.

Voraussetzung ist allerdings, dass die Aufwendungen in den drei Punkten insgesamt mehr als 600 Euro betragen. Und Werbungskosten werden nur zu dem Teil berücksichtigt, der den Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 920 Euro übersteigt. Ohne Rücksicht auf die 600-Euro-Grenze lässt die Finanzverwaltung Pauschbeträge für Behinderte und Hinterbliebene und Abzugsbeträge für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse und Dienstleistungen zu. Auch Freibeträge für Handwerkerleistungen und Kinderbetreuungskosten können ohne weiteres eingetragen werden. (dpa/tmn)

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