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Ausweitung der Vorläufigkeit für Kapitalerträge

Soll eine Steuerfestsetzung zu Kapitalerträgen vorläufig bleiben, müssen die Gewinne in der Steuererklärung angegeben ...

Berlin. Soll eine Steuerfestsetzung zu Kapitalerträgen vorläufig bleiben, müssen die Gewinne in der Steuererklärung angegeben werden. Nur dann kann ein Vorläufigkeitsvermerk erteilt werden, wie der Bund der Steuerzahler in Berlin erklärt.

Praktisch sei das vor allem dann, wenn ein Musterverfahren bei einem Gericht anhängig ist und die Steuerfestsetzung später eventuell noch einmal zugunsten des Steuerzahlers geändert werden soll. Mit dem Jahressteuergesetz soll nun eine Vereinfachung eingeführt werden.

Vorläufigkeitsvermerke sollen sich künftig auch auf die Kapitalerträge erstrecken, die nicht in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Damit könnten laut dem Steuerzahlerbund auch all jene von einem Musterverfahren profitieren, die ihre Kapitalerträge nicht gesondert in der Einkommensteuererklärung angegeben hatten. Die Regelung soll voraussichtlich im November beschlossen werden und für alle Kapitalerträge anzuwenden sein, die nach dem 31. Dezember 2008 zugeflossen sind.

Seit Anfang 2009 unterliegen Kapitalerträge der sogenannten Abgeltungsteuerregelung. Die Steuer in Höhe von 25 Prozent wird direkt von der Bank einbehalten. Damit ist die auf die Kapitalerträge entfallende Einkommensteuer grundsätzlich abgegolten. Nur noch in Ausnahmefällen ist es seither erforderlich, die Kapitalerträge in der Einkommensteuererklärung anzugeben. Das sei zum Beispiel dann der Fall, wenn Spenden oder außergewöhnliche Belastungen steuerlich geltend gemacht werden sollen. Viele Steuerzahler geben ihre Kapitalerträge auch freiwillig in der Steuererklärung an, weil zum Beispiel ihr persönlicher Steuersatz unter 25 Prozent liegt. Sie können zu viel gezahlte Steuern über die Einkommensteuererklärung zurückholen. (dpa/tmn)

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