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Auch kostenlose Angebote haben ihren Preis

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Computerzeitschrift präsentiert die Stärken und Schwächen der gängigsten Freemail-Dienste im Vergleich

Von TORSTEN KLEINZ

Eine Mailadresse ist heute Teil des täglichen Lebens - fast noch wichtiger als der Führerschein. Das Magazin für Computertechnik c't hat in seiner aktuellen Ausgabe neun Email-Anbieter unter die Lupe genommen.

Eine Email-Adresse muss nichts kosten. Zahlreiche Provider bieten diesen Service gebührenfrei an. Nachteil der kostenlosen Dienste: Sie sind meist werbefinanziert. Wer eine Email über einen Webmail-Dienst verschickt, sendet oft gleichzeitig Werbebotschaften mit. Will man auf die Werbung verzichten, heißt es meist: zahlen.

Auffälligstes Unterscheidungsmerkmal der Freemail-Anbieter ist der Speicherplatz. Im Vergleich sind Web.de mit zwölf Megabyte und Freenet mit 20 Megabyte kostenlosem Speicherplatz die Schlusslichter. Google bietet den Kunden 2,9 Gigabyte für Mails an, Lycos sogar ganze vier Gigabyte - selbst professionelle Email-Nutzer kommen damit für Jahre aus. Auch die maximale Größe einzelner Mails ist unterschiedlich. Während Lycos den Versand von Dateien mit maximal einem Megabyte unterstützt, erlaubt Freenet den Empfang von Mails mit einer Größe von 40 Megabyte - versenden kann man hier aber maximal 16 Megabyte pro Nachricht.

Besonders für Mails aus dem Urlaub, sind Webmail-Dienste unverzichtbar: Die Nachrichten können im Internet-Café direkt im Browser abgerufen und geschrieben werden. Wichtig ist dabei aber eine Verschlüsselung, damit Mails und Passwörter nicht einfach abgefangen werden können. Lycos ist laut Test am unsichersten - hier werden Passwörter und Mails ungeschützt übertragen. Bei dem Anbieter GMX hilft ein Trick: Das "http://" in der Internetadresse muss durch ein "https://" ersetzt werden. So werden Lauscher ausgesperrt. Andere Anbieter verschlüsseln automatisch.

Wer Ordnung in seinem digitalen Posteingang liebt, ist auf Filteroptionen angewiesen. Damit kann man zum Beispiel Mails von Familienmitgliedern oder Arbeitskollegen in separate Ordner sortieren lassen. Auch in dieser Kategorie ist Lycos Schlusslicht und bietet keine automatischen Filter an. Die meisten Optionen hingegen bietet GMX: Hier können sich die Nutzer sogar per SMS über bestimmte Emails informieren lassen. Dieser Service ist allerdings kostenpflichtig.

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